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Durst auf Strom wird gestillt

Mit dem E-Car auf der Autobahn, das ist keine Zukunftsmusik mehr. Jetzt wachsen die Ladestationen im Verkehrsnetz.

Bis Jahresende werden 23 Strom-Tankstellen entlang der Autobahnen zur Verfügung stehen, also im Schnitt alle 100 Kilometer.
© elektronik-zeit - stock.adobe.com Bis Jahresende werden 23 Strom-Tankstellen entlang der Autobahnen zur Verfügung stehen, also im Schnitt alle 100 Kilometer.

Bis Ende dieses Jahres ist auf den österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen die flächendeckende Versorgung mit superschnellen E-Ladestationen gewährleistet. Den nächsten entscheidenden Schritt hin zu diesem Ziel setzte die Asfinag in den vergangenen Tagen mit der Vergabe von sieben neuen Standorten an zwei verschiedene Bietergemeinschaften. Drei Standorte werden demnach von Gutmann/DFMG, vier von innogy/Kelag errichtet. Mit den bereits bestehenden zwölf und vier weiteren geplanten Ladestationen (siehe Karte) stehen bis Jahresende 23 Strom-Tankstellen entlang der Autobahnen zur Verfügung, also im Schnitt alle 100 Kilometer. Dadurch sind für Elektro-Fahrzeuge auch Langstreckenfahrten möglich.

Neue Ladepunkte

Die neuen Ladestationen werden sich bei folgenden Raststationen befinden: A 1 West-Autobahn St. Pölten, A 2 Süd-Autobahn Guntramsdorf, Völkermarkt und Dreiländereck/Arnoldstein, A 9 Pyhrn-Autobahn Kammern, A 10 Tauern-Autobahn Eben Süd und A 12 Inntal-Autobahn Pettnau.
Alle diese Stromtankstellen müssen laut Vorgabe der Asfinag mindestens vier gleichzeitig zu verwendende Ladepunkte aufweisen und alle gängigen Bezahlmöglichkeiten anbieten, wie zum Beispiel Kreditkarten, sowie eine 24-Stunden-Hotline als Service bei Störungen. Der gelieferte Strom muss zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen stammen. „E-Mobilität muss alltagstauglich sein und wir stellen  das auf unseren Autobahnen und Schnellstraßen mit den neuen superschnellen Ladestationen sicher“, freut sich Asfinag-Vorstandsdirektorin Karin Zipperer.

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