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Drittbestes Autojahr mit 341.068 "Neuen"

Trotz eines leichten Minus von 3,5 Prozent war 2018 ein gutes Jahr für die Kfz-Branche. Und: Zum ersten Mal wurden mehr Benziner als Diesel verkauft.

54 Prozent Benziner und 41,1 Prozent Diesel weist die Statistik der Pkw-Neuzulassungen nach Kraftstoffarten für 2018 österreichweit aus.
© AdobeStock-Sergey Nivens 54 Prozent Benziner und 41,1 Prozent Diesel weist die Statistik der Pkw-Neuzulassungen nach Kraftstoffarten für 2018 österreichweit aus.

Der Autohandel bleibt weiter auf der Überholspur: Nach dem Rekordergebnis von 2017 mit 353.320 „Neuen“ auf den rot-weiß-roten Straßen verzeichnete man im vergangenen Jahr mit insgesamt 341.068 neu zugelassenen Pkw erneut ein hocherfreuliches Ergebnis.  „Obwohl gegen Ende des Jahres die Neuwagenzulassungen etwas geschwächelt haben, kann das Jahr 2018 insgesamt als sehr positiv bewertet werden. Denn obwohl wir ein Minus von 3,5 Prozent gegenüber 2017 haben, ist es das drittbeste Autojahr der Geschichte“, erklärt Bundes- und Landesgremialobmann Klaus Edelsbrunner. 

Spannend sind die Details der aktuellen Statistik-Austria-Erhebung nicht zuletzt deshalb, weil die  Debatten um Emissionen und die, so Edelsbrunner, „medial gepushten und meist wenig faktenbasierten Dieseldiskussionen die Konsumenten deutlich verunsichern“. Umstände, die sich nun auch in der automobilen Jahresabrechnung in Zahlen niederschlagen: So hat der Benziner erstmals seit 1997 (sieht man vom Öko-Premienjahr 2009 ab) den Diesel am ersten Platz der Beliebtheit abgelöst. Österreichweit halten die 184.150 neu zugelassenen benzinbetriebenen Pkw mit 54 Prozent also das deutlich größere Stück vom Kuchen. Diesem Plus von 12,5 Prozent stehen 140.111 verkaufte Diesel gegenüber. Sie sichern sich damit 41,1 Prozent Anteil, was ein Minus von 20,1 Prozent bedeutet. 

In der Steiermark ist man mit den Zahlen für 2018 ebenso sehr zufrieden – auch wenn man mit 44.968 „Neuen“ um 922 Neuzulassungen weniger verbuchen konnte (minus zwei Prozent). Und mit 54,3 Prozent griffen die Steirer sogar noch häufiger als im Bundesschnitt auf den Benziner zurück.
Weniger die tatsächliche Anzahl (6.757 Stück) als vielmehr die enorme Erhöhung von 24,4 Prozent (!) machen den Blick auf die neuen Elektro-Pkw interessant. Und die Zulassungsstatistik zeigt auch, womit Frau und Herr Österreicher am liebsten unterwegs sind: Bei den Marken hält VW mit 16,7 Prozent seinen seit Jahren angestammten Spitzenplatz, gefolgt von Skoda (7,5 Prozent) und Ford (5,8 Prozent). Ebenso ist man gerne PS-kräftiger unterwegs: 27,1 Prozent der Kunden setzten im Vorjahr auf Pkw der Klasse „106 bis 125 PS“.

So weit die Bilanz des alten Autojahres – was aber verspricht sich der Kfz-Handel vom eben erst gestarteten? Edelsbrunner: „Ich gehe davon aus, dass 2019 die Neuzulassungen bei etwa minus zehn Prozent liegen.“ Und das deshalb, da die Kunden aufgrund der Abgas-Diskussionen abwartender agieren und sich politische Entscheidungen – wie die Fahrverbote in Deutschland – enorm auf das Konsumentenverhalten auswirken würden. „In Deutschland wurden dadurch enorme Vermögenswerte der Bürger vernichtet. Ich bedanke mich deshalb bei den österreichischen Entscheidungsträgern dafür, dass es klare Aussagen der Politik dahingehend gibt, dass es keine Fahrverbote für Diesel geben wird“, so Edelsbrunner. 


E-Autos geben kräftig Gas

Die heimischen Straßen stehen immer mehr unter Strom:  Im Vergleich zu 2017 betrug das Plus der Neuzulassungen bei Elektro-Pkw stolze 24,4 Prozent (!). Und auch wenn die realen Zahlen hier mit 6.757 doch noch recht ausbaufähig sind – immerhin stehen sie weiteren 334.311 Pkw-Zulassungen gegenüber – so lässt sich doch ein Trend zur E-Mobilität erkennen. Und es sollen im Sinne der grüneren Zukunft noch mehr werden, deshalb wird der E-Mobilitätsbonus, der gemeinsam vom Bund und den Automobilimporteuren getragen wird, fortgesetzt. Die Ankaufsförderung beträgt für Private wie auch für Betriebe 3.000 Euro für reine E-Pkw und 1.500 Euro für Plug-in-Hybride. Die Obergrenze des Anschaffungspreises für Private ist mit 50.000 Euro und für Betriebe mit 60.000 Euro festgesetzt.

Kfz-Statistik 2018:

  • 478.425 Neuzulassungen wurden 2018 inklusive Motorräder, Lkw, Busse, Zugmaschinen, Anhänger und Co. verzeichnet.
  • 341.068 Neuzulassungen waren es bei den Pkw, davon 184.150 Benzin, 140.111 Diesel, 6.757 Elektro. Rest: Erdgas (110), Benzin bivalent/hybrid (8.885), Diesel hybrid (1.048) und Wasserstoff (7).
  • 44.968 Pkw-Neuzulassungen wurden in der Steiermark im vergangenen Jahr verzeichnet. Das ist ein leichtes Minus von zwei Prozent zu 2017 (45.890 neue Pkw).
  • 54 Prozent Benziner und 41,1 Prozent Diesel weist die Statistik der Pkw-Neuzulassungen nach Kraftstoffarten für 2018 österreichweit aus.
  • 24,4 Prozent beträgt das Plus bei den „neuen“ Elekroautos auf Österreichs Straßen.


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