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Diese Familie wickelt alle(s) biologisch-innovativ ein

Das VPZ erhielt kürzlich den Green Packaging Star Award 2017 für Bio-Steg­etiketten – doch das ist nur eine von vielen (ver-)packenden Innovationen.

Firmengründer Helmut Meininger mit den Töchtern Susanne Meininger (re) und Bettina Reichl (li.).
© Kanizaj Marija Firmengründer Helmut Meininger mit den Töchtern Susanne Meininger (re) und Bettina Reichl (li.).
Ob große Supermarktkette oder hochkarätige Jury – diese Grazer Familie wickelt einfach alle und alles ein, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn wenn es ums biologisch nachhaltige Verpacken geht, führt am VPZ – Verpackungszentrum GmbH – kein Weg vorbei. Zahlreiche nationale wie internationale Auszeichnungen belegen dies eindrucksvoll, und wenn Kunden in den Regalen heimischer Lebensmittelmultis zur „hauseigenen“ Bio-Linie greifen, dann halten sie mit größter Wahrscheinlichkeit nachhaltige Gebinde aus der Grazer Ideen-Schmiede in der Hand.
Und dafür gibts Preise am laufenden Band: Vor wenigen Tagen erst heimste der 1982 von Umweltpionier Helmut Meininger gegründete Betrieb den Green Packaging Star Award 2017 für seine Packnatur-Bio-Stegetiketten ein und ist damit für den „Oscar“ der Branche, den World Star Packaging Award 2018, nominiert.
„Das ist eine unglaubliche Ehre“, erzählt Bettina Reichl, Tochter des Firmengründers und Verantwortliche fürs Innovieren im Haus. „Erhalten haben wir diese Auszeichnung für die weltweit ersten aus 100 Prozent nachwachsenden Rohstoffen bestehenden und vollständig abbaubaren Bio-Stegetiketten.“

Gemeinsam mit dem Forschungszentrum IM Polymer, Lenzing Plastics und der Erzeugerorganisation Marchlandgemüse wurde drei Jahre lang getüftelt, um ein neues Bio-Compound-Material aus Zellstoffpapier und Bio-Folie für Verpackungsetiketten marktreif zu machen. „Abpackbetriebe aus Österreich, Deutschland und Luxemburg haben die neuen Etiketten bereits erfolgreich getestet.“
Doch die Bio-Etiketten sind „nur“ die Weiterführung einer Vielzahl an Vor-Innovationen. So sorgten bereits die Netze aus Lenzing-Modal-Cellulose – an der die Etiketten nun angebracht werden – als ebensolche Weltneuheit für Aufsehen in der Branche. 2013 gelang dem Unternehmen mit den Packnatur-Cellulose-Netzverpackungen der große Durchbruch am Markt, inzwischen wird dieses österreichweit flächendeckend für Bio-Obst und -Gemüse eingesetzt.

Der Zeit um Jahre voraus

„Unser Vater hat das Unternehmen unter der Prämisse gegründet, neue Verpackungen zu entwickeln, in der die Natur die Rohstoffquelle ist. Diesem Anspruch folgen wir in allen unseren Produkten seit über 20 Jahren“, beschreibt Reichl die Motivation. Deshalb werde sie gemeinsam mit ihrer Schwester und Geschäftsführerin Susanne Meininger das Lebenswerk des Vaters auch zum World Award einreichen.
„Er war in vielen seiner nachhaltigen Ideen der Zeit um Jahre voraus“, erzählt Reichl. Etwa, als Helmut Meininger die Algenplage an der Adria 1993 zum ersten Forschungsprojekt mit der TU Graz zum Thema Schaumstoffe aus Meeresalgen veranlasste.  „Algen sind ein rasch nachwachsender Rohstoff und ihre natürliche flammhemmende Eigenschaft macht sie zum idealen Baustoff.“
Und Jahre, bevor die Plastikinseln in den Ozeanen in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt sind und heute hier händeringend nach Lösungen gesucht werde, habe man im VPZ bereits den Schwerpunkt auf biogene Verpackungen gesetzt.
Ein wichtiger Entschluss, der aber erst zeitversetzt reiche Früchte trage, erklärt Reichl: „In den letzten Jahren haben sich der Nachhaltigkeitsgedanke und die bewusste Entscheidung für Bio in der breiten Kundenschicht durchgesetzt. Das hat uns die Tore zu den großen Supermarktketten geöffnet.“

Quergefragt:

Sie sammeln Awards am laufenden Band. Wie wichtig ist das?
Die Aufmerksamkeit öffnet uns Türen zu starken Partnern, wie etwa Lenzing Plastics, die wir für die Umsetzung unserer Ideen brauchen.  
Welche Märkte sollen als nächstes erobert werden?
Aktuell im engeren Fokus ist die Schweiz.
Was ist das Erfolgsgeheimnis Ihres Unternehmens?
Es ist mit Sicherheit unser großartiges, engagiertes Team.

Alle Infos zum Unternehmen auf  www.vpz.at

Von Veronika Pranger

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