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Die Seilbahnen schweben zu Rekorden

Die Seilbahnen legen eine Rekordbilanz für 2017/18 vor: Über 100 Umsatzmillionen und vier Millionen Ersteintritte lassen die Grüne Mark schweben.

„Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist.“ A. Moser mit seinem Stellvertreter Fabrice Girardoni, GF am Berglift Stuhleck, bei seiner letzten Saisonbilanz.
© Lunghammer „Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist.“ A. Moser mit seinem Stellvertreter Fabrice Girardoni, GF am Berglift Stuhleck, bei seiner letzten Saisonbilanz.
Arthur Moser hat bei seinem letzten großen Auftritt als Fachgruppenobmann der Seilbahnen aber noch mehr beeindruckende Zahlen auf den Tisch gelegt: „Die Wertschöpfung rund um die Seilbahnnutzer lag im letzten Winter bei gesamt 290,4 Millionen Euro, das ist ein Plus von 16,5 Millionen Euro.“
Die Seilbahnen selbst sorgten mit 1.230 Arbeitsplätzen für eine Wertschöpfung von 61,8 Millionen Euro und sichern indirekt 5.350 weitere Arbeitsplätze in den Regionen. Auch Vater Staat darf sich bei einem Blick auf die Bahnen die Hände reiben: 75,8 Millionen Euro sind allein an Umsatzsteuer  – bei einem Gesamtumsatz von 535,2 Millionen Euro – in den Staatssäckel geflossen.  
Moser hat bei der Fachgruppentagung auf dem Salzstiegl auch vorgerechnet, dass von 130,20 Euro, die Seilbahnnutzer täglich im Skiurlaub ausgeben, 25 Prozent in Beherbergungsbetriebe, rund 21 Prozent in den Ticketkauf und knapp 18 Prozent in die Gastlichkeit fließen. Sein Fazit: „Die Seilbahnen  sind ein unverzichtbarer Wirtschaftsmotor in der Steiermark, wie 4,1 Millionen Ersteintritte (das ist der Punkt, wo die Liftkarte zum ersten Mal entwertet wird) und 2, 7 Millionen Nächtigungen beweisen.“
Aber nicht nur für die bevorstehende Saison 2018/19 ist man laut Moser im Steirerland vorbereitet – auch darüber hi­naus: „Das Sommerangebot der Bahnen wird weiter ausgebaut und auch die Qualitätsoffensive des Landes bis 2019 verlängert. Damit können kleine und mittlere Skigebiete  in ihre unternehmerische Zukunft investieren, was für den Skifahrer-Nachwuchs von enormer Bedeutung ist.“ Mosers Dank richtete sich an LR Barbara Eibinger-Miedl, die diese Initiative vorantreibt.
Am 1. Dezember startet der Winter – zumindest offiziell – in der Steiermark mit einem Konzert der Toten Hosen in Schladming. Ein Auftakt, für den auch alle Regionen bestens gerüstet sind. Für Moser heißt es am 31. Dezember Abschied nehmen, als Fachgruppenobmann und GF der Hauser Kaibling Bahnen.

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