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Die gastliche Open-Air-Saison hat begonnen

Die Wirtsleute decken die Tische wieder im Freien, weil Gastgärten wichtige Umsatzbringer sind. Wir haben uns umgehört.

Was wäre der Sommer ohne „Oben-ohne-Saison“ in der Gastlichkeit? Unvorstellbar. Nicht nur für Stadtbummler und Co., sondern auch für die Unternehmer selbst. Fritz Walter (Don Camillo), Mateo Krispl (MM), Judith Schwarz (Aiola upstairs, Promenade, Landhauskeller) und Albert Kriwetz (Bar Albert), vier Grazer Paradegastronomen, sind sich einig: „Ohne einen Gastgarten könnten wir den Sommer in der Stadt wirtschaftlich nicht überleben.“

Nicht ohne Gastgarten 

Schwarz geht sogar noch weiter: „Ich würde niemals ein Lokal ohne Außenstelle übernehmen.“ Auch wenn sie selbst keinen Obolus an die Stadt Graz leisten muss, weil ihre Betriebe über Freiflächen auf eigenem (gepachteten) Grund verfügen, so müssen ihre Kollegen tief in die Tasche greifen, um sich den Luxus, unter freiem Himmel ihr Geschäft zu machen, auch leisten zu können. Walter: „Pro Quadratmeter kassiert die Stadt 10,50 Euro. Kein Problem bei einem heißen (Umsatz-)Sommer, was aber, wenn er verregnet ist und ich trotzdem die hohe Miete – übrigens im Voraus für die ganze Saison – bezahlen muss?“ Dieses Risiko muss auch Krispl einkalkulieren, dessen rund 90 m2 großer Gastgarten das ganze Jahr über, also auch im Winter, Saison hat: „Ich zahle natürlich auch für die Wintermonate, in denen kein Betrieb ist. Dafür sind wir auch jederzeit bereit, Gäste outdoor zu bewirten.“ Krispl wünscht sich, so wie seine Kollegen, eine leichte Ausweitung der Gastgarten-Öffnungszeiten bis 24.00 Uhr: „Zumindest an den Wochenenden, das geht doch auch in anderen Ländern.“ Er hat zwar einen kleinen Gastgarten, kann aber darauf verzichten: Stefan Pavek vom „Plotzhirsch“ in Weiz. „Unsere Gäste kommen auch im Sommer ohne Garten zu uns. Ich überlege sogar, die fünf Tische zu räumen, weil ich mir dann 600 Euro im Jahr spare.“ Barbara Krenn, Obfrau Gastronomie, unterstreicht die Wichtigkeit der Freiluft-Gastro-Bühnen für die Städte und Gemeinden: „Das ist Werbung für den Tourismus, die die Wirte finanzieren.“

Schanigarten in der Grazer Herrengasse
© Foto Fischer Eine Flaniermeile wie die Grazer Herrengasse ohne Schanigarten wäre für Wirte und Gäste unvorstellbar.

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