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Die nächste Bankenfusion steht an

Nächstes Jahr verschmelzen  RLB und Hypo Steier­mark zur „neuen“ Raiffeisen-Landesbank Steiermark. Mit der Fusion ist die Marke Hypo Geschichte.

RLB-Generaldirektor Martin Schaller
© Sabine Hoffmann/Raiffeisen RLB-Generaldirektor Martin Schaller

Kein Stein bleibt auf dem anderen in der weiß-grünen Bankenlandschaft: Nach der Eingliederung der Krentschker-Bank in die Steiermärkische Sparkasse steht jetzt die nächste steirische „Bankenhochzeit“ bevor, nämlich jene von RLB und Hypo Steiermark.  Konkret soll die Komplettverschmelzung der Raiffeisen-Landesbank mit ihrer Tochter im Laufe des nächsten Jahres über die Bühne gehen.

Die Weichen dafür wurden kürzlich im Aufsichtsrat gestellt, dort wurde grünes Licht für die umfassende strategische Neuausrichtung der Bank gegeben. Im Zuge der Umstellung wird zudem die Betreuung der Hypo-Kunden unter der gemeinsamen Marke Raiffeisen starten. Mit der vollzogenen Fusion ist die Marke Hypo, die am 17. Juli 1930 als „Landes-Hypothekenanstalt“ gegründet wurde, dann Geschichte.

Komplettverschmelzung

„Sowohl die RLB Steiermark als auch die Hypo Steiermark agieren aus der Position der Stärke“, verweisen RLB-Generaldirektor Martin Schaller und Hypo-Generaldirektor Martin Gölles auf positive Unternehmenszahlen. Die Kunden würden von den gemeinsamen Entwicklungen profitieren, setzen sie nach. Als Grund für die Komplettverschmelzung nannten Schaller und Gölles, dass „die Herausforderungen in den Bereichen Markt, Digitalisierung, Kundenverhalten und Regulatorik mittelfristig deutlich steigen werden“. Der gemeinsame Weg der beiden steirischen Banken begann bereits 1998 mit dem ersten Anteilserwerb durch die RLB, damals wurden 49 Prozent der Anteile vom Land Steiermark übernommen. 2002 reduzierte das Land auf 25 Prozent plus eine Aktie,  im Vorjahr hat die RLB die restlichen Anteile übernommen.

Bereits seit geraumer Zeit sind wichtige Funktionen in Konzern-einheiten in der RLB zusammengefasst – etwa Finanzen, Zahlungsverkehr und Organisation. Getrennt geführt werden bislang nur die Markteinheiten und die Bankstellen. Zusammen betreuen die beiden Banken 90.000 Privatkunden und 15.000 Firmenkunden und beschäftigen insgesamt rund 1.100 Mitarbeiter.

RLB Steiermark: Solide Zahlen in turbulenten Zeiten

Als „solide Zahlen, um die Wirtschaft stützen zu können“ bezeichnet RLB-Chef Martin Schaller die jüngsten Ergebnisse: Die Bilanzsumme der Raiffeisen-Gruppe kletterte auf knapp 30 Milliarden Euro, jene der RLB Steiermark auf 15,3 Milliarden Euro. Die Eigenmittel legten in der Gruppe auf 3,6 Milliarden Euro zu, jene in der RLB auf 1,6 Milliarden.

Hypo: Rückblick auf erfolgreiches Jahr

Auch bei der Hypo Steiermark kann man – trotz der Herausforderungen durch die Corona-Krise – auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Bei einer auf rund 3,62 Milliarden Euro gestiegenen Bilanzsumme konnte das EGT auf rund 25  Millionen Euro verbessert werden.


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