th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Die Murauer Frauenalm wird zum sanften Winterparadies

Skitouren, Schneeschuhe, Winterwandern, Kinder: Auch ohne Skilift soll es rund um die Murauer Hütte weitergehen.

Heute starten Eddy und Elisabeth Frisch mit ihrer Murauer Hütte in die Saison – und der Winter ist schon da.
© kk Heute starten Eddy und Elisabeth Frisch mit ihrer Murauer Hütte in die Saison – und der Winter ist schon da.

Bis zuletzt setzte man auf der Frauenalm in Murau auf Naturschnee. Doch die letzten beiden Jahre gab es davon so wenig, dass der Skibetrieb gar nicht aufgenommen werden konnte – und so fiel im Februar 2017 die Entscheidung: Aus, vorbei – das Skigebiet Frauenalm war Geschichte.
Das brachte auch die Gastronomen am Berg unter Druck. Doch Aufgeben war für Eddy Frisch, der mit seiner Frau Elisabeth die Murauer Hütte auf 1.596 Metern und damit den zentralen Anlaufpunkt im Gebiet führt, nie ein Thema. Die beiden haben sich schon einige Tage nach der endgültigen Schließung des Skigebiets kämpferisch gezeigt. „Wir nehmen die Herausforderung an, auch ohne Lift in Zukunft auf der Frauenalpe für euch da zu sein“, schrieben die beiden im Februar auf ihrer Facebookseite – und die Resonanz der Gäste war groß: Nicht nur die Fanzahlen auf der gut bespielten Facebookseite gingen seither deutlich nach oben – auch die Sommersaison verlief verheißungsvoll.
Im Hintergrund wurde aber bereits intensiv über den Winter nachgedacht. „Der entscheidende Punkt ist, dass da keine Lücke  entsteht“, sagt Frisch. Und nun liegt tatsächlich ein fix-fertiges Tourismuskonzept auf dem Tisch. „Der Berg soll künftig als Paradies für Tourengeher, Schneeschuh- und Winterwanderer sowie Familien und Kinder mit Bob- und Rodelgaudi  positioniert werden“, erklärt der Hüttenwirt. Kräftige Unterstützung kommt dabei vom Tourismusverband Murau-Kreischberg, aber auch von den Grundstückseignern und nicht zuletzt von der Stadt Murau. Durch den frühen Wintereinbruch konnte man auch bereits mit einem alten Pistengerät erstmals eine durchgehende Abfahrtspiste für Tourengeher vom Gipfel bis zur Hütte präparieren.
In den nächsten Tagen sollen nun die letzten Unterschriften unter die Verträge gesetzt werden. Und so können sich Eddy und Elisabeth, die heute (1. Dezember) nach dem Betriebsurlaub wieder öffnen, bald wieder auf das konzentrieren, was sie ganz sicher am besten können: hausgemachte Köstlichkeiten aufzutischen und ihre Gäste in der Murauer Hütte willkommen zu heißen.

Von Klaus Krainer

Das könnte Sie auch interessieren

  • Unternehmen
Gastro goes digitial: Die steckerfertigen „Kreidetafeln“ sind mittels vorgefertigter Flächen einfachst per Computer zu steuern.

Wirte steuern die „Kreidetafel“ digital

Ein Klick und schon erscheint das kulinarische Tagesangebot inklusive Fotos oder Grafiken auf der „Kreidetafel“: Mit dieser Neuheit transportiert „wesolutions“ die Gastronomie ins digitale Zeitalter. mehr

  • Unternehmen
1,7 Tonnen: So viel wiegt ein Kubikmeter loser Schotter aus dem Klöcher Basalt-Steinbruch, für den zur Schonung des Ortszentrums vor 20 Jahren sogar ein eigener Umfahrungstunnel gebaut wurde.

Ein explosiver Einblick in die Steinindustrie

Sommerzeit ist Baustellenzeit. Aber woher kommt eigentlich das Baumaterial? Ein Lokalaugenschein im Basalt-Steinbruch Klöch. mehr