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Die Meisterprüfung bleibt Königsdisziplin

Der Meisterbrief bleibt das Maß aller Dinge bei der fachlichen Qualifikation: Im Vorjahr wurden 525 Prüfungen abgelegt.

Top-qualifiziert können die neuen Meister in die Zukunft blicken.
© Sergey Nivens – Fotolia Top-qualifiziert können die neuen Meister in die Zukunft blicken.

Eine äußerst positive Bilanz weisen die neuesten Daten der Meisterprüfungsstelle aus: Demnach hat der Meisterbrief nichts von seiner Strahlkraft eingebüßt und bleibt als Top-Qualifikation höchst attraktiv. So wurden 2018 in der Steiermark insgesamt 525 Meister- und Befähigungsprüfungen abgelegt (konkret 269 Meisterprüfungen, und 256 Befähigungsprüfungen). Interessant ist auch ein Blick auf die Geschlechterverteilung: So absolvierten im Vorjahr 385 Männer und 140 Frauen eine Meister- bzw. Befähigungsprüfung.
„Diese konstant hohen Zahlen zeigen, dass freiwillige Höherqualifizierung ungebrochen attraktiv ist“, so WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk und Hermann Talowski, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk: „Unsere Meister sind Top-Experten, ihr Know-how fließt direkt in die Unternehmen.

Das garantiert Qualität und sichert die Ausbildung der Jugend, was angesichts des Fachkräftemangels ganz wichtig ist.“ Besonders erfreulich ist, dass die Zahl der Unternehmerprüfungen im Vorjahr markant gestiegen ist – von 315 (2017) auf 371 im Vorjahr. Als „Meistersparte“ Tradition hat die Sparte Gewerbe und Handwerk, wo das Gros der Prüfungen abgelegt wird. So haben 366 Personen eine Prüfung in einer dieser Branchen abgelegt.

Die Spitzenreiter bei den Berufen


Die größte Nachfrage gibt es übrigens im Bereich Kraftfahrzeugtechnik (55 neue Meister), gefolgt von der Metalltechnik (25) und den Konditoren (24). Bei den Befähigungsprüfungen ist Elektrotechnik am gefragtesten (25), auf Platz zwei liegen ex aequo Baumeister und Fußpfleger (je 17), auf Platz drei die  Tätowierer (12).

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