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Die Koralmbahn bringt der Weststeiermark die Zukunft

Aufbruchstimmung entlang der Koralmbahn: Hier werden nicht nur Betriebe, sondern auch ein „Science Lab“ angesiedelt.

Lokalaugenschein auf der Baustelle des neuen Bahnhofs Weststeiermark
© x-default Lokalaugenschein auf der Baustelle des neuen Bahnhofs Weststeiermark
2023 wird eine Hochleistungsbahnstrecke die Weststeiermark verkehrstechnisch ins 21. Jahrhundert bringen. Aber schon heute herrscht im Laßnitztal entlang der Neubaustrecke zwischen Werndorf und dem Tunnel-Westportal nahe Deutschlandsberg Aufbruchstimmung.
So werden entlang der gesamten Trasse Wirtschaftsflächen gesichert und erschlossen. Hier sollen in Zukunft nicht nur die starken einheimischen Betriebe genug Platz und direkten Anschluss an die Baltisch-Adriatische Achse haben – auch neue Unternehmen sollen angelockt werden. Um dies umzusetzen, gibt es mit der „Laßnitztal Entwicklungs GmbH“ eine eigene Gesellschaft. Eines der Projekte von Geschäftsführerin Marianne Kiendl ist dabei das sogenannte „Science Lab“, das nun auch mit 500.000 Euro seitens der Regionalentwicklung des Landes Steiermark unter Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer gefödert wird.
Ziel des „Science Lab“ ist es dabei, den Schülern der HTL-Bulme Deutschlandsberg zu ermöglichen, unter realen Bedingungen mit neuesten Produktionsgeräten Projekte zu entwickeln. WKO-Regionalstellenobmann und TCM-Chef Manfred Kainz freut sich über die Initiative: „Die Leitbetriebe des Bezirks Deutschlandsberg stehen voll dahinter. Dadurch wird es erstmals möglich, praxis­taugliche Kooperationsprojekte zwischen Schulen und Unternehmen im Unterricht umzusetzen und wirtschaftliches Arbeiten in den Schulalltag zu integrieren.“

Auch der Deutschlandsberger Bürgermeister Josef Wallner, einer der Gesellschaftsvertreter, sieht in der Stärkung des Ausbildungsstandortes eine Aufwertung der Region, die durch die neue Bahnstrecke eine große Zukunft haben soll.

Von Klaus Krainer

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