th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Die industrielle Antwort auf Google Glass

Wasser, Lärm und Gewicht sind kein Problem mehr: Die „ivii GmbH“ präsentiert die erste industrietaugliche Datenbrille am Markt.

ivii-CEO Peter Stelzer hat den Durchblick.
© Harald Puchtler ivii-CEO Peter Stelzer hat den Durchblick.
Wenn der TÜV Rheinland Windkraftanlagen im Offshore-Park kontrolliert oder MSC-Kreuzfahrtschiffe auf hoher See mit Technik-Problemen kämpfen, dann kommt als virtuelle Unterstützung der Servicekräfte vor Ort immer öfter die Hightech-Datenbrille der ivii GmbH aus Dobl zum Einsatz.
Was diese Brille so einzigartig macht, erklärt CEO Peter Stelzer: „Wir sind die industrielle Antwort auf Google Glass und Co. Es gibt zwar bereits einige Datenbrillen am Markt, doch unsere Entwicklung ist die erste weltweit, die zertifiziert industrietauglich für sämtliche Parameter ist.“ Was dem Unternehmen hier zugute komme, seien acht Jahre an Entwicklungsvorsprung im Vergleich zu internationalen Mitbewerbern und die dadurch bereits „zahlreichen lessons learned“, erzählt Stelzer, der gleich vier Punkte nennt, die diese Vorreiterschaft unterstreichen: So lassen sich Sprecheinheit und Brille an wirklich jedem Sicherheitshelm anbringen. „Der ebenfalls von uns entwickelte smartphonegroße stoß- und spritzwasserfeste Computer wird am Rücken angebracht.“ Andere platzierten diese Einheit zumeist am Helm, so Stelzer, „doch das ist oft ein Sicherheitsproblem und macht aufgrund des Gewichts Einsätze schnell zur Schwerarbeit.“
Die Möglichkeit, den Visor auch als Träger einer optischen Brille zu verwenden, sei am Weltmarkt ebenso nicht zu finden, führt Stelzer weiter aus: „Hinzu kommt, dass Hinweise mittels innovativem See-through-Display direkt ins Blickfeld eingeblendet werden.“ Man könne Warnungen, wie beispielsweise „Ist der Strom abgeschaltet?“, also im Gegensatz zu anderen Varianten wirklich niemals übersehen.

Besonders stolz ist das Team des erst seit zwei Jahren als Spin-off der Knapp AG firmierenden Betriebs aber auf die Sprecheinheit, die selbst bei Umgebungslautstärken von bis zu 120 Dezibel störungsfreie Kommuikation erlaubt. Und dass die Datenbrille dank direkter Integration der vor Ort mittels Brille aufgenommenen Bilder ins Dokumentationssystem des Unternehmens auch in der lückenlosen Prozessverfolgung gänzlich neue Stückerl spiele, mache die Innovation für immer mehr Betriebe – darunter bereits auch Schäffler oder Linde – besonders interessant, ergänzt Stelzer.

Quergefragt:

Was ist das Geheimnis des Erfolgs?
Das sind ganz klar unsere engagierten Mitarbeiter.
Was kann das System noch?
Gleichzeitig erfolgt die digitale Dokumentation.
Wie sieht es mit dem Mitbewerb aus?
Wir haben acht Jahre F&E-Forsprung.

Alle weiteren Infos zum Unternehmen: www.ivii.eu

Von Veronika Pranger

Das könnte Sie auch interessieren

  • Unternehmen
Kaiserschmarrn-Produktion

Wie Sinnersdorf weltgrößte Schmarrn-Metropole wurde

„Meisterfrost“ ist der einzige Familienbetrieb in der Tiefkühlbranche – und gleichzeitig der weltgrößte Kaiserschmarrnproduzent. mehr

  • Unternehmen
„Wiet“ ist innerhalb von 20 Jahren zu einem wichtigen Partner im Industrieanlagenbau geworden.

Großauftrag zum Jubiläum

Bei Windisch Elektrotechnik in Berndorf freut man sich zum 20. Geburtstag über den größten Auftrag der Firmengeschichte. mehr

  • Unternehmen
Der Erfinder Thomas Grießler

Revolution in der Wasseraufbereitung

"fluvicon"-Gründer Thomas Grießler kann mit 50 Prozent weniger Energie Wasser wieder sauber machen. Großkonzerne haben bereits angeklopft. mehr