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Die häufigsten Fragen rund um die Kurzarbeit

Aktuelle Zahlen beschreiben die angespannte Situation auf dem Arbeitsmarkt: 1,8 Millionen Menschen sind zur Zeit ohne Job oder in Kurzarbeit.

Mann unterschreibt etwas
© H_Ko, Adobe Stock Kurzarbeit ist für viele Unternehmen ein wichtiger Rettungsanker.

503.494 Menschen, die als arbeitslos gemeldet sind, weitere 46.168 Personen in Schulungen und vor allem rund 1,3 Millionen Menschen in Kurzarbeit sind ein klares Zeichen dafür, dass diese ein unverzichtbarer Rettungsanker ist. Nach wie vor gibt es viele Fragen zur Kurzarbeit, wir haben die wichtigsten noch einmal knapp zusammengefasst. 

  • Wie lange dauert die Kurzarbeit? Kurzarbeit wird maximal (ab 1. März) für drei Monate gewährt wird, kann bei Bedarf um drei Monate verlängert werden und endet spätestens am 30. September 2020.  
  • Wie funktioniert Corona-Kurzarbeit? Die Beschäftigten arbeiten mindestens 10 % und höchstens 90 % ihrer Normalarbeitszeit für bis zu 90 % des bisherigen Nettoentgelts. Die Nettoentgeltgarantie: Bruttoentgelt bis 1.700 Euro: 90 %. Zwischen 1.701 Euro bis 2.685 Euro: 85 %; ab 2.686 Euro: 80 % (AMS-Förderung endet bei 5.370 Euro); Lehrlinge: 100 %. 
  • Kann Kurzarbeit vorzeitig beendet werden? Ja, mit einem formlosen Schreiben an das AMS (über eAM-Konto)
  • Kann das Arbeitszeitausmaß während der Kurzarbeit geändert werden? Bei einer unsicheren Prognose, ob die Kurzarbeit unter Umständen in einigen Wochen noch einmal in Anspruch genommen werden muss, wird empfohlen, diese vorerst nicht zu beenden, sondern lediglich eine Änderung (Erhöhung) des in der Sozialpartnervereinbarung für die Kurzarbeit fixierten Arbeitszeitvolumens vorzunehmen.
  • Können Mitarbeiter trotz Kurzarbeit wieder in Vollzeit arbeiten? Wenn einzelne Arbeitnehmer wieder voll arbeiten, wird für diese keine weitere Kurzarbeitsbeihilfe gewährt. Das AMS schlägt vor, diese Personen in der monatlichen Abrechnungsliste (Abrechnungsdatei) mit Nullwerten zu erfassen. Arbeitet ein Arbeitnehmer im Kalendermonat 100 %, ist für diesen Arbeitnehmer im monatlichen Förderantrag eine Null-Abrechnung einzugeben. Wenn alle Arbeitnehmer in einem Kalendermonat 100 % arbeiten, ist in diesem Monat eine eigene eAMS-Nachricht ans AMS zur Info zu übermitteln.
  • Welche Unterlagen benötigt das AMS nach Ende der Kurzarbeit? Bis zum 28. des auf das Ende der Kurzarbeit folgenden Monats ist dem AMS ein Durchführungsbericht vorzulegen, der Angaben über die Aufrechterhaltung des Beschäftigtenstandes sowie über die Einhaltung des Mindest- und Höchstarbeitszeitausfalles enthält.
  • Können während der Kurzarbeit neue Mitarbeiter aufgenommen werden? Es gibt kein Verbot, diese außerhalb der bestehenden Kurzarbeit aufzunehmen.
  • Können Mitarbeiter gekündigt werden? Nein, während der Kurzarbeit muss der Beschäftigtenstand gehalten werden. Danach gibt es eine einmonatige Behaltepflicht. 

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