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Der Wirtschaftsmotor läuft mit Stahl

Wie essentiell die steirischen voestalpine-Aktivitäten sind, zeigt eine aktuelle Studie: Rund 30.400 Arbeitsplätze werden dadurch österreichweit gesichert, 2,7 Milliarden Euro an Wertschöpfung pro Jahr lukriert.

Der voest­alpine-Vorstand kam zur Studienpräsentation nach Graz: Franz Rotter, Wolfgang Eder (v. l.) und Franz Kainersdorfer (re.). Herwig Schneider (3. v. l.) präsentierte beeindruckende Zahlen.
© voestalpine Der voest­alpine-Vorstand kam zur Studienpräsentation nach Graz: Franz Rotter, Wolfgang Eder (v. l.) und Franz Kainersdorfer (re.). Herwig Schneider (3. v. l.) präsentierte beeindruckende Zahlen.

Ein steirischer voestalpine-Job sichert österreichweit (über die weitläufige Wertschöpfungskette) zwei weitere Arbeitsplätze ab und jeder hier an einem der neun Standorte erwirtschaftete Euro generiert zwei weitere Euro für Österreich: Das ist die Kernaussage der am Mittwoch vom voestalpine-Vorstand in Graz präsentierten Studie des Industriewirtschaftlichen Institutes (IWI).
„Die Studie macht einmal mehr den Stellenwert industrieller Produktion auf höchstem technologischen Niveau als langfristige Absicherung des Wohlstandes in unserem Land deutlich“, betont voestalpine-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Eder. Das Unternehmen schafft hierzulande rund 9.400 Jobs. Wie stark die Multiplikatorwirkung aber ist, zeige sich an den in weiterer Folge gesicherten Jobs, so Eder: „Alleine mit unseren steirischen Aktivitäten sorgen wir für insgesamt 30.400 Arbeitsplätze in Österreich – mehr als die Hälfte davon unmittelbar in der Region.“ Umgerechnet bedeutet das: Jeder weiß-grüne voestalpine-Job bewirkt zwei weitere bundesweit. Die hier entsprechend ausgelösten Arbeitnehmerentgelte belaufen sich in Summe auf 1,44 Milliarden Euro, ergänzt der Studienautor Herwig Schneider – und nennt mit sechs Milliarden Euro jenen Produktionswert für Österreichs Wirtschaft, der sich allein aus dem steirischen voestalpine-Gesamtumsatz (2016/17) von 3,1 Milliarden Euro generiere. „Die gesamtösterreichische Bruttowertschöpfung mit steirischen Wurzeln liegt bei 2,7 Milliarden Euro“, so Schneider (s. Infobox).

Eine Milliarde Euro an Investitionen geplant

Wie wichtig der Motor „voestalpine Steiermark“ für den Konzern insgesamt ist, verdeutlicht Eder an den Investitionen, die in den nächsten vier Jahren an den Standorten getätigt werden: „Insgesamt sind es mehr als eine Milliarde Euro.“
Auf das erst vor Kurzem bestätigte Projekt zum weltweit modernsten Edelstahlwerk in Kapfenberg entfallen bis zu 350 Millionen Euro. „Alleine in der Bauphase von 2018 bis 2021 wird dadurch laut Studie ein Produktionswert von 575 Millionen Euro ausgelöst, 375 Millionen davon bleiben in der Steiermark“, ergänzt Franz Rotter, Leiter der High Performance Metals Division. Die daraus resultierende Wertschöpfung werde 242 Millionen Euro betragen, davon entfallen auf die Steiermark 145 Millionen. „Zusätzlich schafft die Bauphase bundesweit 3.500 bzw. landesweit 1.950 Arbeitsplätze“, so Rotter.
Investitionstätigkeiten im Gesamtumfang von 650 Millionen Euro in den nächsten vier Jahren seien in der Metal Engineering Division (Leoben/Donawitz) geplant, berichtet Leiter Franz Kainersdorfer, „um die globale Innovationsführerschaft unserer hier ansässigen Gesellschaften weiter auszubauen“. Erst vor drei Wochen wurde am Standort das neue 140-Millionen-Euro-Drahtwalzwerk in Vollbetrieb genommen.
Die weiß-grünen voestalpine-Divisions seien die „Perlen“ des Konzerns, unterstreicht Eder: „In den letzten zehn Jahren wurden hier 3,2 Milliarden Euro investiert, 40 Prozent davon kamen direkt der steirischen Wirtschaft zugute.“ Und kräftig investiert wird auch in die steirische Jugend: „Wir sind mit 330 Lehrlingen der größte industrielle Ausbildungsbetrieb.“

voestalpine-Steiermark-Impulse:

Die steirischen voestalpine-Gesellschaften generierten im GJ 2016/17 für den Wirtschaftsstandort Österreich 6,04 Milliarden Euro an Produktionswert (davon 4,3 Milliarden in der Steiermark) und 2,7 Milliarden Euro an Wertschöpfung (davon 1,6 Milliarden in der Steiermark).
Diese 2,7 Milliarden bedeuten einen gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfungsanteil von 0,89 Prozent. Damit ist jeder 112. Wertschöpfungseuro in der österreichischen Volkswirtschaft mit der voestalpine Steiermark verbunden.
30.360 Arbeitsplätze werden über weitläufige Effekte abgesichert (auf die Steiermark entfallen davon 15.910 Jobs).
831 Millionen Euro an Steuerleistung (Fiskal- und Sozialversicherungsbeiträge) pro Jahr.

Weitere Infos auf www.voestalpine.com

Von Veronika Pranger

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