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Der jüngste Immobilienprofi Österreichs ist ein Murtaler

Der 18-jährige Tobias Weikl absolviert gerade seine HAK-Matura. Im Immobilienbusiness ist er aber bereits eine Kapazität.

obias Weikl mit seinen stolzen Eltern, Marianne und (Stiefpapa) Johann Milchberger
© kk obias Weikl mit seinen stolzen Eltern, Marianne und (Stiefpapa) Johann Milchberger
Die Reifeprüfung ist zweifelsohne eine Zäsur im Leben eines jungen Menschen – und nicht zuletzt deshalb zittern die meisten Maturanten zumindest ein wenig vor diesem Tag. Aber nicht alle sind mit ihren schulischen Aufgaben ausgelastet – wie etwa der Knittelfelder Tobias Weikl.
Der junge Murtaler, der erst im August 19 Jahre alt wird, kann heute bei seiner mündlichen Reifeprüfung vor der Maturakommission nämlich schon mit viel Routine sprechen, hat er doch bereits drei  Fachexperten-Kommissionen von seinem Wissen überzeugt: Weikl ist nämlich mit seinen 18 Lenzen der jüngste Immobilienprofi in Österreich, der alle drei Zertifizierungsprüfungen – Makler, Verwalter und Bauträger – bereits in diesem jungen Alter absolviert hat. Und nicht nur das: Auf den mündlichen Prüfungszeugnissen ist jeweils von „ausgezeichnet“ die Rede.
„Ich habe schon mit 15 im Unternehmen meiner Eltern mitgearbeitet und mich hat einfach alles interessiert“, erzählt Weikl, dessen Mutter Marianne und Stiefvater Johann Milchberger im Murtal in den vergangenen 18 Jahren ein Firmennetzwerk aufgebaut haben. Und so hat Tobias in Immobilien- und Bauträgerbüchern geschmökert, während seine Freunde ihre Zeit mit Jugendmagazinen verbrachten. Exzellenz versteht sich für ihn quasi von selbst, und so ist es nicht verwunderlich, dass der junge Mann auch in der HAK Judenburg im Abschlusszeugnis der fünften Klasse nur Einser stehen hat. So nebenbei hat er – schon ab der vierten Klasse – dreimal wöchentlich den Weg nach Graz auf sich genommen, um die Kurse für seine Immobilienkarriere zu absolvieren. Dafür hat Tobias sogar auf Familienurlaube verzichtet: „Das Lernen war halt manchmal wichtiger“, sagt der 18-Jährige. Und tatsächlich sind diese Prüfungen nicht so ohne weiteres zu schaffen: Eine fertige Juristin etwa musste bei der mündlichen Prüfung vor der Kommission die Segel streichen…

Umso größer ist auch der Respekt vom Obmann der steirischen Immobilientreuhänder, Gerald Gollenz. „In diesem Alter das alles mit Auszeichnung zu schaffen, das ist schon eine tolle Sache. Wir haben in der Steiermark sicherlich die umfassendste und schwierigste, dafür aber auch beste Ausbildung in ganz Österreich. Ein fundiertes Wissen ist aber die Voraussetzung, das Gewerbe verantwortungsbewusst und ordentlich ausführen zu können“, so Gollenz.

Von Klaus Krainer

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