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Der Freihafen von Triest setzt seine Anker im Cargo Center

Bei der Veranstaltung „knoten.punkt Triest“ treffen steirische Außenhändler im Cargo Center Graz auf die Exportexperten des Hafennetzwerkes Triest.

Der Hafen von Triest ist wichtiger Knotenpunkt für heimische Exporteure.
© morfeo86ts12 stock.adobe.com Der Hafen von Triest ist wichtiger Knotenpunkt für heimische Exporteure.
Der Hafen von Triest ist seit jeher ein wichtiger „Ankerpunkt“ für den heimischen Handel – bereits unter Kaiser Karl VI. von Österreich wurde 1719 der „Freihafen“ aus der Taufe gehoben und löste schon bald Venedig in dessen führender Rolle als Tor zum Nahen Osten ab. Und auch heute noch zählt der Seehafen, der sich in direkter Nachbarschaft zum slowenischen Umschlagplatz Koper befindet, als wesentlicher Player für den Im- und Export.
Aus diesem Grund lädt das Internationalisierungscenter Steiermark (ICS) auch am 3. Oktober zur Veranstaltung „knoten.punkt Triest“. Hier treffen die steirischen „Grenzgänger“ und Importeure auf alle wichtigen Player in der Hafendienstleistung – um in persönlichen Gesprächen etwa zu erfahren, wie Prozessketten verkürzt, die Zahl der Logistik-Dienstleister optimiert oder auch Kostenpotenziale bestmöglich ausgeschöpft werden können.
Wie wichtig es ist, im Außenhandel aufgrund solch „Insiderwissens“ die Nase vorn zu haben, unterstreicht auch der steirische Obmann Manfred Kainz: „Export ist der Motor der heimischen Wirtschaft. Unsere Unternehmen exportieren 60 Prozent ihrer erzeugten Güter. Gleichzeitig werden viele Rohstoffe, halbfertige Produkte und wichtige Waren importiert. Dafür benötigen wir hervorragende Handelswege. Eine Möglichkeit, um schnell und effizient zu handeln, ist der Hafen in Triest.“

Und damit es in Zukunft noch flotter geht, wird dort auch intensiv investiert. Zur Zeit werden 110 Millionen Euro in die Bahn-Infrastruktur gesteckt, um die operative Effizienz zu erhöhen, weitere Investitionen von mehr als einer Milliarde Euro plant der Hafen Triest über die nächsten Jahrzehnte und erweitert seine Hafen-Kapazität um weitere 200 Hektar.
Es werden also neue Zeiten eingeläutet, und das sei gut so, bestätigt auch ICS-Geschäftsführer Robert Brugger: „Aufgrund diverser Versäumnisse in der Vergangenheit hat Triest in den letzten Jahren an Bedeutung eingebüßt. Mit der Übernahme des Molo VII durch MSC, einem neuen, engagierten Hafenmanagement und der Bereitschaft, in Infrastruktur zu investieren, öffnet der Freihafen Triest neue Perspektiven.

Alle Infos zur Veranstaltung unter: https://tinyurl.com/ybp4lwqk

Von Veronika Pranger

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