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"Der Direktvertrieb ist längst digital"

Die neue Obfrau des Di­rektvertriebs, Rosemarie Resnicek, spricht im „Antrittsinterview“ über neue Technik und das Revival des „Homeshoppings“.

Die neue Obfrau des steirischen Direktvertriebs im großen Antrittsinterview.
© Foto Fischer Die neue Obfrau des steirischen Direktvertriebs im großen "Antrittsinterview".

Sie folgen in Ihrer neuen Funktion Peter Krasser nach. Was nehmen Sie an Impulsen von seiner Arbeit mit, welche Wege wollen Sie beschreiten?
Resnicek: Peter Krasser hat 19 Jahre lang sein Herzblut in den steirischen Direktvertrieb gelegt – die Fußstapfen, in die ich trete, sind riesengroß. Das ist für mich Ehre und Herausforderung zugleich. Viele Errungenschaften – wie Verbesserungen in der Gewerbeordnung oder die Einführung der Kleinstunternehmerregelung – wurden in seiner Ära vorangetrieben. Aber es ist noch viel zu tun: Den geforderten Vorsteuerabzug bei Pkw werde ich ebenso nicht aus den Augen lassen wie etwa auch, dass der Punkt zu den Nahrungsergänzungen in §57 der Gewerbeordnung herausgenommen wird, damit auch der Direktvertrieb diese Produkte beim Kunden vor Ort anbieten kann.

Wo sehen Sie aktuell noch Handlungsbedarf?
Resnicek: Wir bringen uns auch stark in die aktuelle EPU-Kampagne der WKÖ ein, die fordert, dass Arbeitszimmer für eine Absetzbarkeit nicht räumlich abgeschlossen sein müssen. Wir bündeln hier die Synergien, um die 1.500 Euro Pauschalierung zu erreichen. Denn heute wird ein großer Teil vom Business – gerade auch im Direktvertrieb – mit dem Tablet, mit dem Smartphone gemacht. Und da ist es egal, ob ich in einem eigenen Büro mit Tür oder am Küchentisch sitze.
Die Digitalisierung hat den Direktvertrieb also erreicht…
Resinicek: Der Direktvertrieb ist längst digital. Vieles, wofür man früher mit Sack und Pack „on the road“ sein musste, wird heute per Smartphone erledigt. Und die digitalen Möglichkeiten werden weiter zunehmen, deshalb arbeiten wir aktuell auch an einer speziellen App für unsere Mitglieder, die diese neue Art der Arbeit noch weiter unterstützt und vorantreibt.

Der Direktvertrieb ist aber stark auf den persönlichen Kontakt ausgerichtet. Herrscht hier keine Diskrepanz zur neuen Technik?
Resinicek: Ganz im Gegenteil: Digitalisierung und Vertrieb vor Ort gehen perfekt Hand in Hand. Gerade weil wir alle in unseren Jobs von Bildschirmen und Technik umgeben sind, erlebt der direkte Kontakt mit dem Fachberater ein echtes Revival. Dazu kommt, dass der Direktvertriebsmitarbeiter ja nicht zu einem Klienten alleine kommt, sondern dieser meist eine gesellige Runde dafür eingeladen hat. Mit diesem speziellen „Homeshopping“ wird auch das soziale Leben gepflegt – in einer Zeit, in der dafür oft zu wenig Zeit ist.

Aktuell zählt der weiß-grüne Direktvertrieb rund 3.000 Mitglieder. Was sagt die Statistik dazu?
Resnicek: Die Branche boomt Wir messen seit Jahren einen Anstieg bei den Mitgliedern.

Wie lässt sich das erklären?
Resnicek: Immer mehr Menschen achten auf eine gesunde Work-Life-Balance, die der Direktvertrieb in idealer Weise bietet. Und er spricht alle Altersgruppen an – gerade auch junge Menschen, die sich durch ein Zusatzeinkommen einen Mehrwert schaffen wollen. Aber auch Menschen in der Generation 50+ begeistern sich für Netzwerke und setzen auf Aktivität.


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