th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Der afrikanische Markt im Blickpunkt

Der afrikanische Kontinent bietet enorme Entwicklungsmöglichkeiten. Davon können heimische Unternehmen profitieren. 

Kapstadt
© Handmade Pictures,adobe.com Kapstadt – Südafrika ist ein wichtiger Wirtschaftspartner für steirische Unternehmen.

Die meisten Länder Afrikas verzeichneten in den letzten 15 Jahren ein anhaltendes Wirtschaftswachstum, das oft sogar über fünf Prozent pro Jahr lag. Obwohl sich der Zuwachs – insbesondere in Erdöl und Mineralien exportierenden Ländern – mittlerweile verlangsamt hat, geht es dennoch stetig aufwärts. Noch sind Diversifizierung und höhere Entwicklung der Wirtschaft in vielen afrikanischen Ländern gering, doch das bietet Möglichkeiten. Zahlreiche  steirische Unternehmen wie etwa  Andritz, Anton Paar, Knapp oder Christof Industries wissen bereits ihre Chancen zu nutzen. „Neben klassischen Branchen, wie Infrastruktur und Bauwirtschaft, gibt es auch großes Potenzial im Bereich Energie und Nachhaltigkeit sowie in der Start-up-Szene, und hier vor allem in der Digitalisierung“, so Claus Tüchler, Geschäftsführer des Internationalisierungscenters Steiermark (ICS). Die intensivsten Wirtschaftsbeziehungen auf dem afrikanischen Kontinent pflegt die Steiermark übrigens mit Südafrika. So wurden im Jahr 2016 Waren im Wert von rund 92 Millionen Euro exportiert und Waren im Wert von rund 71 Millionen Euro in die Steiermark eingeführt. „Österreichische Unternehmen sind in vielen Bereichen sehr erfolgreich“, weiß der österreichische Wirtschaftsdelegierte in Johannesburg, Johannes Brunner. „Große Projekte im Infrastruktur- und Bergbausektor, aber auch Investitionen in der Konsumgüter- und Verpackungsbranche sind Beweis dafür.“ Zudem entwickeln sich Kapstadt und Johannesburg zunehmend zu Start-up-Zentren im Technologiesektor.

Afrika-Tag in der Wirtschaftskammer

Beim Afrika-Tag des ICS werden Brunner und österreichische Wirtschaftsdelegierte aus den Ländern Algerien, Nigeria, Marokko, Ägypten und Kenia sowie weitere Afrika-Experten aus erster Hand Einblicke in den Wirtschaftsstandort geben. Am Programm stehen die Themen Investmentstrategien, Start-ups und Entrepreneurship in Ost- und Südafrika, Nord- und Westafrika sowie Energie und Nachhaltigkeit.

Afrikatag am 31. 1. ab 8.30 Uhr in der WKO Steiermark. Anmeldung und Infos.

Von Petra Mravlak

Das könnte Sie auch interessieren

  • International

EZB warnt: Zollstreit ist Gefahr für Weltwirtschaft

Der US-Handelsstreit mit China und anderen Ländern sorgt für Beunruhigung bei der Europäischen Zentralbank: Der durchschnittliche US-Einfuhrzoll droht, auf den höchsten Stand der vergangenen 50 Jahre zu klettern.  mehr

  • International
Blick auf Istanbul

Drohen wirtschaftliche Turbulenzen?

Gut zwei Monate nach den Wahlen in der Türkei sorgt ein massiver Währungsverfall für eine wirtschaftliche Schieflage. Wir haben Georg Karabaczek im Außenwirtschaftscenter und steirische Unternehmen zu den aktuellen Entwicklungen befragt. mehr

  • International
Die glücklichen Sieger des Exportpreises 2018 präsentieren ihre Trophäen.

Die steirischen Export-Profis im Rampenlicht

Bereits zum 14. Mal ging am 7. Juni der steirische Exporttag in der WKO Steiermark über die Bühne – Höhepunkt der Veranstaltung war die große Verleihung des Exportpreises, im Rahmen dessen steirische Top-Exporteure für ihren Erfolg auf internationalen Märkten ausgezeichnet wurden. Und zwar tectos GmbH., Axis Flight Training Systems GmbH und Binder + Co AG.   mehr