th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Das Virus Covid-19 kann auch für leere Betten sorgen

„Die touristische Nutzung aller Hotels ist einzustellen.“ Hans Spreitzhofer über die knappe Meldung von Minister Rudolf Anschober und die Folgen.

Schild: Hotel geschlossen
© blende11.photo – stock.adobe.com Der Gesetzgeber untersagt vorläufig die touristische Nutzung von Beherbergungsbetrieben

Eigentlich herrscht in diesen Tagen vor und zu Ostern reges Treiben in den touristischen Regionen. „Auch wir waren längst ausgebucht“, beschreibt Hans Spreitz­hofer, Obmann der Fachgruppe Hotellerie, die aktuelle Situation, die sein Landhotel in St. Kathrein am Offenegg, aber auch alle weiteren 1.800 Hotels mit rund 9.000 Mitarbeitern vor existenzbedrohende Herausforderungen stellt. 

Mit Stichtag 30. März hat Gesundheitsminister Rudolf Anschober verkündet, dass die touristische Nutzung in allen Hotels und Beherbergungsbetrieben einzustellen ist. Spreitzhofer und seine Branchenkollegen sind erleichtert und zeigen durchaus Verständnis für die Maßnahme, die sie bereits auf allen politischen Ebenen eingefordert haben: „Die Verordnung des Gesundheitsministers hat jetzt alle Unklarheiten aus dem Weg geräumt und klargestellt, dass die touristische Vermietung mit Stichtag gesetzlich definitiv verboten ist.“

Offen für Einsatzkräfte

Ausnahmen, zum Beispiel die Häuser für Einsatzkräfte oder Erntehelfer offen zu halten, werden weiterhin ihre Gültigkeit haben. Spreitzhofer ergänzend: „Natürlich haben auch wir uns in den Dienst der Sache gestellt, Einsatzkräfte im Notfall in unserem Haus zu beherbergen, Gott sei Dank ist es in unserem Betrieb nie dazu gekommen.“ Wichtig war das amtliche Aus vor allem auch für Entschädigungszahlungen von Bund und Land, aber auch für die Inanspruchnahme von Versicherungsleistungen, die diese im Regelfall auf die behördliche Schließung abstellen. Ungewiss ist die Zukunft in der ganzen Branche, die die Krise ausgesprochen hart trifft. Die Umsätze sind von 100 Prozent auf null Prozent ins Bodenlose gerasselt. Fehlende  Einnahmen stellen die Gastgeber privat und unternehmerisch vor große Herausforderungen, „weil wir hohe laufende Kosten haben, die wir natürlich weiter stemmen müssen“. 

In den vergangenen Jahren wurden Unsummen in hohe gastliche Standards und die Ausbildung erstklassiger Mitarbeiter, aber auch in die Umsetzung gesetzlicher Vorgaben investiert. Immer mit dem Wissen vor Augen, dass sich der Tourismus in der weiß-grünen Mark ungebremst auf Höhenflug befindet. Spreitzhofer: „Wir möchten die Situation für unsere Mitarbeiter sozial abfedern und möglichst viele auf Kurzarbeit schicken. Wie lange wir finanziell durchhalten, können wir noch nicht sagen“.

Das könnte Sie auch interessieren

WKO Steiermark Direktor Karl-Heinz Dernoscheg mit den Gewinnern des Castings, Andreas Wagner, Nico Lang und Paul Putz, sowie Bau-Innungsmeister Alexander Pongratz und Walther Wessiak von der Bauinnung. (v.l.)

Vorhang auf für die besten Talente

Beim Bau-Lehrlingscasting am 3. März zeigten 82 junge Talente, was in ihnen steckt. Viele von ihnen werden nach der 9. Schulstufe eine Lehre in einem steirischen Bauunternehmen beginnen. mehr

Mit dem Taschenrechner und Versicherungspolizze

Versicherungen sagen Soforthilfe zu

Wegen der Corona-Krise haben heimische Versicherer einen Verhaltenskodex vereinbart. Für KMU und Einzelunternehmen gibt es eine eigene Hilfsaktion. mehr