th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Das Parlament als große Baustelle

Vom Parlament bis zum Wiener Rathaus: Bei der Restaurierungswerkstatt Zottmann hat man auch in Corona-Zeiten alle Hände voll zu tun.

Bildhauer Gerhard Zottmann bei der Arbeit.
© Zottmann Detail- und kunstverliebt: Gerhard Zottmann hat den gleichnamigen Betrieb vor 30 Jahren gegründet.

Im Parlament gibt es wegen der Corona-Krise derzeit zahlreiche sprichwörtliche Baustellen. Auch das geschichtsträchtige Gebäude selbst ist derzeit eine solche Baustelle – und hier sind auch steirische Betriebe wie die Restaurierungswerkstatt Zottmann aus Graz-Umgebung am Werk.

Der Startschuss für das Prestigeprojekt fiel bereits 2018: Im Zuge der Arbeiten wurden die überlebensgroßen Figuren aus feinkristallinem Marmor vom Parlamentsdach demontiert, um mit Ultraschall die Konservierung zu ermöglichen. Teile der sogenannten „Aktroterien“ sind bereits wieder Bestandteil der Dachlandschaft, an den Attikafiguren wird noch gearbeitet.

Bauprojekte fortgesetzt

„Wir konnten die laufenden Bauprojekte unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen weiter fortsetzen“, berichtet Gerhard Zottmann, der den Betrieb vor 30 Jahren gegründet hat. Freilich, gesteht der Firmenchef  ein, sei das mit einem großen Aufwand verbunden gewesen: Um den nötigen Abstand zu gewährleisten, musste auf den Baustellen und bei den Anreisen nachgeschärft werden. „Doch den Umgang mit Masken sind wir in unserem Metier ja gewohnt“, schmunzelt der Bildhauermeister, der neben der Zentrale in Judendorf-Straßengel weitere drei Filialen in Wien, Salzburg und Pöllauberg betreibt.
Dementsprechend tragen Projekte in ganz Österreich die Handschrift der steirischen Restaurierungswerkstatt – von der Festung Hohensalzburg über den Grazer Dom und das Wiener Rathaus bis zur Ghega-Bahn am Semmering: „Hier haben wir bei den Viadukten mitgearbeitet“, erläutert er.

Saisonabhängig sind bei Zottmann derzeit rund 80 Mitarbeiter tätig, nur einige wenige sind in Kurzarbeit. So ist das Team mit Fachkräften unterschiedlichster Disziplinen auf Baustellen in ganz Österreich im Einsatz. Der detailverliebte und kunstaffine Chef beschäftigt unter anderem Bildhauer, Vergolder, Maler, Stuckateure, Steinmetze und Restauratoren – alles Fachleute, die die Projekte zu einem Gesamtkunstwerk formen und in neuem Glanz erstrahlen lassen. „Wir haben hier in Österreich wunderbare Kulturgüter. Das sind Speicher der Geschichte. Es ist ein Privileg, hier arbeiten zu dürfen“, schließt Zottmann.

Das könnte Sie auch interessieren

Mit dem Taschenrechner und Versicherungspolizze

Versicherungen sagen Soforthilfe zu

Wegen der Corona-Krise haben heimische Versicherer einen Verhaltenskodex vereinbart. Für KMU und Einzelunternehmen gibt es eine eigene Hilfsaktion. mehr

Gutachter bei Schadensaufnahme

Kalt-warm für die Versicherungsbranche

Versicherungswirtschaft zieht nach 2019 Bilanz: Bei Kranken- und Schaden-Unfallversicherungen gab es ein Plus, bei Lebensversicherungen ein Minus. mehr