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Das bringt der Osterhase der Wirtschaft

Gut 40 Millionen Euro wird der Osterhase heuer ins weiß-grüne Umsatznesterl packen. Wir haben dem Hasen genau auf die Pfoten geschaut, wo mit dem Osterfest nicht nur die bunten Eier, sondern auch die Euros rollen.

Osterhase auf Wiese
© Thaut Images - Fotolia Der Osterhase packt den Steirern 40 Millionen Euro ins Umsatznest

Nur noch wenige Tage bleiben den Osterhasen Zeit, um die Nesterl zu füllen. Und das tun sie im Steirerland besonders fleißig – so ist das Fest mit gut 40 Millionen Euro nach Weihnachten der zweitwichtigste Umsatzbringer im Handel. „Auch in diesem Jahr rechnen wir mit ähnlich guten Zahlen“, erzählt Gerhard Wohlmuth, Spartenobmann des steirischen Handels. Was heuer genau in den Osterkörbchen landet?

Hier sind die Top-Fünf direkt vom Osterhasen:

Eier: Sie hübschen nicht nur das Nesterl auf, sondern sind auch das Highlight bei der Osterjause. 70 Millionen Stück verdrücken die Österreicher rund ums Fest, das ist ein Zehntel des Jahresverbrauchs. 50 Millionen davon werden bereits gekocht und gefärbt gekauft. Auf Produzentenseite hat die StEIERmark die Nase weit vorne, alleine die Gnaser Frischei GmbH deckt 20 Prozent des österreichischen Marktes.
Osterjause: 40 Prozent der Jahres-Krenproduktion machen bei der Osterjause die zigtausenden Kilos an Osterbrot erst richtig scharf. Alleine die Interspar-Bäckerei in Graz produziert drei Tonnen Osterbrot, die Feldbacher Fruit Partners („Steirerkren“), die pro Jahr 2.000 Tonnen Kren verarbeitet, verkauft vor Ostern um 100 Prozent mehr „Stangenware“, beim geriebenen Kren im Glas ist es ein Viertel mehr. Und auch beim Osterfleisch greifen die Steirer kräftig zu: 46 Prozent mehr „Gselchts“ als unterm Jahr werden jetzt verspeist.
Schokolade und Süßes: Spätestens beim Blick auf Schokohasen, Likör-Eier und Co. zeigt sich, warum die Fastenzeit vor Ostern so wichtig war. Die Schoko-Statistik weist für Österreich einen Jahres-Pro-Kopf-Konsum von 8,5 Kilo aus, zu Ostern werden hier um 50 Prozent mehr als im Jahresschnitt vernascht. Übrigens hat Ostern als süßes Fest Weihnachten schon lange von Platz eins abgelöst.
Fahrräder: Jedes Kind weiß: Das (erste) Radl bringt der Osterhase. Der Sporthandel verkauft in diesen Tagen knapp 80 Prozent aller Kinderfahrräder. Generell läutet Ostern auch den Start in die Outdoor-Saison ein, deshalb landen in den Nesterln auch Bikes für die Großen, Sportbekleidung und Fitness-Tools aller Art. Aber auch Schultaschen und Smartphones stehen hoch im Kurs.
Specials: Endlich weg mit den dicken Jacken – passend zum Fest stehen natürlich die textilen Frühlingskollektionen für Fashionistas bereit. Die Floristen starten mit Ostern ins blühende Gartenjahr und die Touristiker haben Kurztrips rund um die (auch noch kommenden) Feiertage im Angebot. Viele kulinarische Specials (hoffentlich kein Hasenbraten!) und Wellness-Highlights runden den „Spickzettel“ vom Osterhasen heuer ab.

Von Veronika Pranger

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