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Dachstein-Gletscherbahn ist 50

Die rund 1.000 Höhenmeter schafft die Dachstein-Gletscherbahn in sieben Minuten. Von Müdigkeit zum 50er ist keine Spur.

Dachstein-Gondel
© Weeber Ohne Stützen schwebt die Panoramagondel mit Balkon auf dem Dach auf das Dach der Grünen Mark. Ein einzigartiges Erlebnis.

270.000 Besucher sind 2018 nach oben geschwebt, um der Faszination Steiermark in luftiger Höhe zu erliegen. Dass der Dachstein Liebkind der weiß-grünen Tourismuswirtschaft ist, das verdankt er innovativen Vordenkern, die im Herbst 1966 den Grundstein für die gewagte und höchst komfortable Aufstiegshilfe gesetzt haben. Am 21. Juni 1969 gab der damalige Bundespräsident Franz Jonas den Startschuss für die Bahn und damit für die touristische Vermarktung des höchsten Berges der Steiermark mit fast 3.000 Metern. Ein Volksschüler namens Georg Bliem war übrigens einer von vielen Zaungästen, der mit vielen anderen das Wunderwerk der Technik bestaunte, das sein berufliches Leben nachhaltig bestimmen sollte. Seit 2012 ist Bliem Chef der Planai-Hochwurzen-Bahnen, zu denen auch die jubilierende Dachstein-Gletscherbahn gehört.

Bauboom

Im Sog des Gipfelsturms – für die Bergstation am Hunerkogel musste tonnenweise Gestein abgesprengt werden – zogen immer mehr Sportler ihre Spuren im weißen Schnee, was nicht zuletzt einen Bauboom ausgelöst hat: Schladmingerlift I, Hunerkogellift, Austriaschartenlift, Schladmingerlift II und der Sessellift Mitterstein sind heute noch Zeitzeugen der sportliche Aufbruchstimmung im Land.

Geld für Investitionen

Aber wo viel Licht, da auch Schatten. Und der fiel rund um das Jahr 2000 auf die Bahn, die sich wirtschaftlich auf Talfahrt befand und auf Initiative der damaligen Landeshauptfrau Waltraud Klasnic nur durch eine Übernahme durch die Planai 2003 gestoppt werden konnte. Geld für notwendige Investitionen wurde aufgetrieben, mit der Idee, den Berg ganz oben zu beleben, hat man der Bahn ab 2005 schlussendlich ganz neues Leben eingehaucht. Sky Walk, Eispalast, Hängebrücke und die Treppe ins Nichts sind heute magische Anziehungspunkte, die Scharen von Touristen aus aller Welt in ihren Bann ziehen. Neue Panoramagondeln, eine davon mit Balkon, übrigens ein österreichweites Unikat, sind des beste Beweis dafür, dass man auch oben ohne ganz oben ankommen kann.

Interview mit Georg Bliem, Chef der Planai-Hochwurzen-Bahnen

Wozu möchten Sie der Dachstein-Gletscherbahn zum 50er gratulieren?
Dazu, dass sie in fünf Jahrzehnten unfallfrei gefahren ist und in dieser Zeit nicht weniger als 8,2 Millionen Gäste sicher auf den höchsten Berg der Steiermark gebracht hat.

Was würden Sie der Bahn gerne zum ­Geburtstag schenken?
Wir möchten gerne Tal- und Bergstation einem Facelifting unterziehen – erste Pläne gibt es bereits – und auch die Hülle auf den letzten Stand der Technik bringen. Ja, unsere Bahn ist eine anspruchsvolle Jubilarin.

Was wünschen Sie der Bahn in den nächsten 50 Jahren?
Bliem: Dass uns der Gletscher erhalten bleibt. Dafür – aber auch um den Gäste entsprechend Komfort zu bieten – haben wir die Tagesgästekapazität mit 2.500 beschränkt. Das garantiert, dass die Besucher ohne Stress und Stau alle Attraktivitäten von 8.00 bis 17.00 Uhr besichtigen und auch die Gastronomie gepflegt genießen können.

Wann und wie wird der Runde gefeiert?
Es geht das ganze Jahr rund. Von Konzerten über Vorträge, Diskussionen bis zu Ausstellungen, die Dachstein-Gletscherbahn steht bei allen Aktivitäten im Mittelpunkt. Alle Steirer sind herzlich eingeladen, dabei zu sein.

Programm: www.derdachstein.at, www.ramsau.com.



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