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So wehrt man 100.000 Cyber-Angriffe ab

Im Raiffeisen Rechenzentrum wird Vorsorge vor Cyber-Attacken groß geschrieben. Wie Betriebe ihr Risiko minimieren können.

Datendiebstahl
© Fotolia Die Zahl der Cyber-Attacken steigt rasant: Mit speziellen Cyberversicherungen kann man vorsorgen.

Ob Verschlüsselungstrojaner, Ransomware, Social Engineering oder Phishing: Die Gefahr im Netz ist allgegenwärtig – und die Zahl der Cyberattacken nimmt dramatisch zu. Waren es 2008 „nur“ 3.291 Fälle, die laut Bundeskriminalamt gemeldet wurden, waren es zuletzt 16.804 Anzeigen. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs: Laut einer Studie der Unternehmensberatung KPMG waren bereits drei Viertel aller Unternehmen Opfer von Cyberkriminellen.

Große Herausforderung

Ein Trend, den man auch bei der Raiffeisen Rechenzentrum  GmbH bestätigt:  „Wir wehren pro Jahr mehr als 100.000 Angriffe auf unsere Systeme ab“, so Geschäftsführer Ulfried Paier. Im Rechenzentrum, das neue Maßstäbe in Sachen Sicherheit gesetzt hat, hält man Cyberkriminalität für eine Bedrohung, die längst alle Branchen und Unternehmensgrößen betrifft: „Deren Abwehr ist eine der größten Herausforderungen unserer Tage“, ist er überzeugt.

Doch was können Betriebe tun, um die Gefahr aus dem Netz zu minimieren? „Neben organisatorischen Maßnahmen wie Mitarbeitersensibilisierung sollte man eine optimale IT-Unterstützung haben und mit umfassendem Versicherungsschutz vorsorgen.“

So kann eine Vermögensschadenversicherung Eigenschäden – etwa durch Betriebsstillstand nach einem Angriff – abdecken. Wichtig ist auch eine Cyber-Haftpftlichversicherung, die Ansprüche Dritter abdeckt – etwa wenn Daten von Kunden, Vertragspartnern oder Mitarbeitern gestohlen wurden. Eine Directors and Officers Versicherung kann zudem weitreichende Folgen für Geschäftsführer und Prokuristen abfedern.


Rasche Hilfe bei Cyberattacken bietet auch die Cyber-Security-Hotline der WKO unter 0800 888 133 und online unter www.wko.at/cys


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