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Coronavirus raubt der Welt den Atem

Das Coronavirus hat die Welt im Würgegriff. Was das Schließen von Schulen und Unis sowie soziale Einschränkungen für die Wirtschaft bedeuten.

Der Coronavirus hält die Welt in Schach.
© StockAdobe Der Coronavirus hält die Welt in Schach.

Die Welt hält den Atem an: Ein Virus lähmt nicht nur das gesamte soziale Leben, sondern auch die Wirtschaft. Was sich vor wenigen Tagen noch ausschließlich in Nachbarländern abgespielt hat, nahm mit Wochenbeginn einen nie für möglich gehaltenen Verlauf. Und auch Österreich wurde vom Ausnahmezustand infiziert. Hier ein Überblick über die dramatischen Ereignisse und ihre ersten wirtschaftlichen Auswirkungen: Über 100 Tote gab es alleine am Sonntag in Italien, mehrere Regionen wurden unter Quarantäne gestellt, 16 Millionen Menschen waren betroffen. Auch Österrreich reagierte am Montag und verschärfte umgehend die Grenzkontrollen zu dem Nachbarland. An der Wall Street gab es einen „schwarzen Montag“, bei dem gar der Handel für 15 Minuten ausgesetzt werden musste, um Panikverkäufe zu vermeiden. In Italien wurden alle Schulen und Universitäten geschlossen, am Donnerstag folgte die Schließung aller Lokale und nicht für das Leben notwendiger Geschäfte wie Einkaufszentren.

Schulen, Unis und Fachhochschulen zu

Dienstag war dann der Startschuss für den Super-GAU in der Alpenrepublik: Die Regierung um Bundeskanzler Sebastian Kurz verkündete die Schließung von Universitäten und Fachhochschulen (wie dem Campus 02, das WIFI hält seine Kurse bis auf Weiteres ab), alle Outdoor-Veranstaltungen mit mehr als 500 Menschen wurde abgesagt oder zu Geisterspielen, in Lokalen oder bei Indoor-Events sind bis vorerst 3. April nur noch maximal 100 Personen erlaubt. An der Grenze zu Italien gab es von diesem Zeitpunkt an rigorose Corona-Kontrollen.
Diese ohnehin schon drastischen Maßnahmen wurden am Mittwoch noch einmal empfindlich nachgeschärft, die Regierung beschloss die Schließung der Oberstufen-Schulen ab Montag, ab Mittwoch gibt es in Unterstufen, Volksschulen und Kindergärten nur noch Betreuung. 

Trump stoppt Einreise für Europäer

Auch die Landesregierung traf sich zu einer Sondersitzung, eine Verschiebung der Gemeinderatswahlen (22. März) wurde Donnerstagnachmittag beschlossen. Ebenfalls am Donnerstag kündigte US-Präsident Donald Trump an, dass es ab Freitagmitternacht für 30 Tage zu einem Einreiseverbot für Europäer (exklusive Großbritannien) kommt. Für die rot-weiß-roten Wirtschaftsbetriebe gab es am Mittwoch Licht am Ende des Tunnels, die Regierung stellt einen Haftungsrahmen für Überbrückungsfinanzierungen bis zu einer Höhe von insgesamt 100 Millionen Euro zur Verfügung.

Reisebranche: 440.000 Euro Umsatzverlust täglich

Mit welcher Wucht das Coronavirus auf viele Branchen einhämmert, zeigte das Beispiel der steirische Reisebranche bei einem Krisengipfel am Montag in der WKO Steiermark deutlich. Bis vor wenigen Wochen waren die Auftragsbücher noch voll, ist doch bei den allseits beliebten Busreisen mit März Saisonstart. Mittlerweile stehen die 175 steirischen Busunternehmer praktisch still. Denn: Nicht nur Reisen nach Italien wurden abgesagt, sondern auch jene nach Kroatien oder innerhalb Österreichs. Wie massiv die Branche in den Seilen hängt, zeigen die Verluste. Der tägliche Umsatzentgang beträgt allein 440.000 Euro. Wegen der ungewollten Vollbremsung schweben Kündigungen wie ein Damoklesschwert über der Branche. „Eine Tragödie, vor allem bei den hauptbetroffenen klein- und mittelständischen Betrieben. Hier sind die Lenker oft schon seit vielen Jahren beschäftigt“, weiß Kurt Matzer, WKO-Obmann der Fachgruppe Autobus-, Luftfahrt- und Schifffahrtunternehmen. Kurzarbeit ist kein geeignetes Instrument, da oft überhaupt keine Arbeit vorhanden ist. Darum wurden Gespräche mit dem Arbeitsmarktservice geführt, wo „maximale Unterstützung im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten zugesagt wurde“, so Fachgruppen-Geschäftsführer Peter Lackner.

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