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Corona setzt Anlagenbauer unter Druck

Die Coronakrise hat tiefe Spuren bei den Maschinen- und Anlagenbauern hinterlassen: Laut einer Umfrage gehen 43 Prozent von einem Personalabbau aus.  

Andritz AG
© Zukunft Industrie/Andritz AG Die Corona-Pandemie hat den steirischen Maschinen- und Anlagenbauern massiv zugesetzt.

Die Covid-19-Pandemie hat enorme wirtschaftliche Kollateralschäden verursacht. Massiv getroffen von den Folgen der Krise wurden auch die steirischen Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau. Ob Umsatz, Export, Auftragslage oder Beschäftigung: Bei den wesentlichen Kennzahlen müssen die Betriebe zum Teil enorme Verschlechterungen hinnehmen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor, die das Institut für Wirtschafts- und Standortentwicklung (IWS) im Auftrag der Plattform Automatisierungstechnik (AT Styria) unter 109 steirischen Maschinen- und Anlagenbauern durchgeführt hat.

„78 Prozent der Betriebe verzeichnen deutliche Rückgänge mit Blick auf ihre ursprünglichen Pläne. Jeder Fünfte schätzt die Umsatzrückgänge bereits mit 40 Prozent und mehr ein“, so AT-Styria-Vorsitzender und WKO-Vizepräsident Herbert Ritter. Zudem sehen sich bereits 43 Prozent der Betriebe mit einem Personalabbau konfrontiert, 76 Prozent sprechen von sinkender Auftragslage. Was sich wiederum auf die Beschäftigung auswirkt: „Die Kurzarbeit wird von 42 Prozent der befragten Betriebe genutzt“, resümiert Ritter.

Nicht gerade zuversichtlich blicken die Betriebe daher ins nächste Jahr: „Das Wirtschaftsklima ist geprägt von einem pessimistischen Blick in die nahe Zukunft. Die Mehrheit der Unternehmen rechnet auch 2021 mit negativen Auswirkungen der Corona-Krise.“ Konkret gehen 82 Prozent von Einschnitten beim Gesamtumsatz aus – genauso wie bei der Auftragslage (78 Prozent), beim Export (68 Prozent) und bei der Beschäftigung (51 Prozent). 

Wir müssen diese Krise nutzen, um die Weichen für ein nachhaltiges Wachstum durch eine Qualifizierungsoffensive zu nutzen.
Herbert Ritter, Vorsitzender AT Styria und WKO-Steiermark-Vizepräsident

Ritter appelliert dennoch, in dieser herausfordernden Zeit die Weichen für ein nachhaltiges Wachstum zu stellen, und zwar in Form einer Qualifizierungsoffensive: „Fachkräfte waren in den vergangenen Jahren stets Mangelware. Darum sollte man alles daran setzen, die Menschen entsprechend den Notwendigkeiten der Digitalisierung zu qualifizieren.“ Top-qualifizierte Mitarbeiter seien für ein nachhaltiges Wachstum der Branche essentiell.

Abgefragt wurde im Zuge der Umfrage übrigens auch, was sich die Betriebe von der Plattform AT Styria erwarten. „Von uns wünschen sich die Maschinen- und Anlagenbauer noch intensivere Beratungs- und Informationsangebote zum innerbetrieblichen Umgang mit der Pandemie“, so Geschäftsführer Helmut Röck. Ein Lichtblick der Befragung zeigt sich im anhaltenden Innovationsdrang der Betriebe. „60 Prozent bekunden Interesse, gemeinsam mit AT Styria Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu entwickeln und auch umzusetzen.“ 

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