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Corona-Lockdown als Umsatzturbo

Über 300 Anlagen hat der Mini-Solarkrafterzeuger EET in den letzten Wochen verkauft. Jetzt wird eine Million Euro in neuen Unternehmenssitz investiert.

Jan Senn, Martin Mössler, Christoph Grimmer
© SPG/Luef Jan Senn (EET), Start-up-Entwickler Martin Mössler und Geschäftsführer Christoph Grimmer (v.l.)

Während die meisten Betriebe  mit den Folgen des Corona-Lockdown kämpfen, gibt es auch Branchen, die in dieser Zeit Zuwächse verzeichnet haben – so etwa die Photovoltaik-Branche.  Bestes Beispiel ist der Grazer Solar-Pionier EET (Efficient Energy Technology GmbH), der in den letzten Wochen ein massives Nachfrageplus verzeichnet hat – und allein zwischen März und April über 300 Mini-Photovoltaik-anlagen für den eigenen Balkon  verkaufen konnte. „Wir sind restlos ausverkauft“, bilanziert Co-Gründer Christoph Grimmer.

Angst vor einem "Blackout"

Warum das Interesse an den Anlagen gerade jetzt so sprunghaft angestiegen ist, erklärt sich Grimmer mit der Angst vieler Menschen vor einem „Blackout“ in der Energieversorgung: „Die Corona-Zeit hat viele Menschen für die Verletzlichkeit der öffentlichen Infrastruktur sensiblisiert. Unser Produkt liefert dagegen eine umweltfreundliche Absicherung, weil es bis zu 25 Prozent des eigenen Strombedarfs produzieren kann“, sagt er. Die einfache Anwendung des Mini-Solarkraftwerks sei ein großer Vorteil, sagt Grimmer. Konkret müssen die Solarpaneele lediglich am Balkongeländer befestigt und mit Hilfe eines Kabels mit dem Stromspeicher und einer gewöhnlichen Steckdose verbunden werden. „Der selbst erzeugte Strom wird direkt in die Steckdose zurückgespeist und steht somit in der ganzen Wohnung zur Verfügung. Unser Produkt funktioniert ohne Baustelle, Installateur oder Papierkrieg“, unterstreicht er.

Rasantes Wachstum

Beflügelt durch das rasante Wachstum, wird jetzt bei EET kräftig investiert: Eine Million Euro wird in den neuen Unternehmenssitz in der Grazer Herrgottwiesgasse gesteckt. „Es braucht neuen und vor allem mehr Raum für technologische Entwicklungen“, so Grimmer. Derzeit laufen die Umzugsvorbereitungen bei EET auf Hochtouren, bereits in wenigen Wochen soll der neue Unternehmenssitz bezogen werden. Vom neuen Headquarter aus sollen nun die nächsten Chargen finalisiert und produziert werden. Mit im Umzugsgepäck hat das Gründertrio rund um Christoph Grimmer, Stephan Weinberger und Florian Gebetsroither auch ein neues Produkt – quasi die reduzierte Form des Ursprungsprodukts mit hierzulande gefertigten Solarpaneelen.


Das Grazer Hochtechnologie-Unternehmen EET (Efficient Energy Technology GmbH) entwickelt ressourcenschonende Produkte und Technologien gegen den Klimawandel. Das Grazer Unternehmen wurde 2016 gegründet. Derzeit beschäftigt EET 18 Mitarbeiter. Das Unternehmen wird von der Start-up-Schmiede Science Park Graz unterstützt. 


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