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Corona "kostete" bereits 2,2 Milliarden

„Covid-19-Bilanz“: Die Krise verursachte allein im März und April im Handel einen Umsatzentgang von 2,2 Milliarden Euro.

Frau mit Maske beim Kleidung-Shoppen
© Kzenon - Stock.Adobe Insbesondere im Bereich Mode hat Corona für massive Umsatzverluste gesorgt.

„Vielen Händlerinnen und Händlern geht es sehr schlecht“, bringt Bundesspartenobmann Peter Buchmüller die nun präsentierte „Corona-Bilanz“ der KMU-Forschung-Austria auf den Punkt. Hier belegen die Zahlen für März und April mehr als deutlich, wie massiv die Covid-19-Krise den Handel bereits getroffen hat: 2,2 Milliarden Euro Umsatzentgang quer über den gesamten stationären Bereich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum errechnete das Forschungsinstitut, das auch die besonders betroffenen Bereiche ausweist.

So musste etwa der Bekleidungsbereich nach dem dramatischen Einbruch aufgrund des Corona-Shutdowns im März auch weiter im April – österreichweit – ein Minus von 70 (!) Prozent verkraften. Ebenso weitreichend blieben auch die Umsatzverluste bei Schuhen und Lederwaren (minus 58,1 Prozent) bzw. im Segment Uhren und Schmuck (minus 57,4 Prozent). Dem gegenüber steht im April jedoch erneut ein nominelles Plus von 12,6 Prozent bei Lebensmitteln.

„Corona hinterlässt in fast allen Teilen des Einzelhandels deutliche Spuren – in den modischen Branchen sind es sehr tiefe Furchen.“
Bundesspartenobmann Peter Buchmüller


Mehr als 46 Prozent Minus


„Aufgrund der deutlichen Frequenzrückgänge sowie der Verunsicherung und Kaufzurückhaltungen ist es im stationären Einzelhandel im April 2020 zu einem nominellen Umsatzminus von 20 Prozent bzw. zu einem Umsatzentgang von rund 1,1 Milliarden Euro (netto) gegenüber April 2019 gekommen“, berichtet KMU-Forscher Wolfgang Ziniel. „Ohne die Branchen, die der Grundversorgung dienen, lag das Minus bei mehr als 46 Prozent.“

Und diese schwierigen Zeiten blieben auch nicht ohne Auswirkungen – konkret verursachte die Krise eine Job-Reduktion von 4,9 Prozent – das sind 16.300 Beschäftigte weniger im österreichischen Einzelhandel.

Corona pusht E-Commerce-Bereich


Einen Schub hingegen hat die Krise im E-Commerce-Bereich gebracht. Hier wurde – ausgehend von einem vergleichsweise niedrigen Niveau – etwa im März ein Umsatzplus von 50 Prozent verbucht. „Digitalisierungsfit zu sein zahlt sich aus“, kommentiert Bundesspartengeschäftsführerin Iris Thalbauer diese Entwicklung.



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