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Corona-Virus: Infopoint für rechtliche Auskünfte und Hilfestellungen

Ab sofort stellt die WKO Steiermark ihren Mitgliedsbetrieben eine Task-Force aus Branchen- und Rechtsexperten zur Verfügung, die Fragen rund um das Corona-Virus beantworten.

Der Coronavirus ist allgegenwärtig und belastet auch die Wirtschaft
© peterschreiber.media - stock.adobe.com Der Coronavirus ist allgegenwärtig und belastet auch die Wirtschaft

Mit Erkrankungen in Norditalien und Verdachts- bzw. Erkrankungsfällen in Österreich haben  die Anfragen der Unternehmen eine neue Dimension erreicht. Die bisher einlangenden Anfragen betreffen im Wesentlichen die Bereiche österreichisches Arbeits- und Sozialrecht, Gesundheit, Transport und Verkehr sowie Kompensationswünsche. Das Wirtschaftsministerium prüft derzeit  Überbrückungsfinanzierungen für betroffene Firmen.

„Um unseren Mitgliedern die schnelle und kompetente Nutzung des gesamten WKO-Experten-Netzwerkes zur Verfügung zu stellen, stehen neben dem österreichweiten Coronavirus Infopoint auch eine eigene Task-Force in der Landeskammer mit Rat und Tat zur Seite.“
Josef Herk, Präsident der WKO Steiermark



Tipp!

Infopoint

Coronavirus Infopoint der WKO Steiermark
Rechtliche Fragen zu Themen wie Vertragsrecht, Arbeitsrecht, etc.
Telefon: 0316/601-601 (Mo-Fr 8:00-16:00 Uhr)
E-Mail: rechtsservice@wkstmk.at

Coronavirus Infopoint der WKÖ
Fragen bezüglich Status internationaler Logistikwege, Länderinformationen, spezielle Informationen der Bundesbehörden, spezielle Sparteninfos
Telefon: 05 90 900-4352 (Mo-Fr 9:00-17:00 Uhr)
E-Mail: Infopoint_Coronavirus@wko.at


Infoseite

Das gegenseitige fachliche Info-Update erfolgt durch eine permanent ergänzte FAQ Liste, die von der WKÖ gesammelt und auf http://www.wko.at/coronavirus veröffentlicht wird.


Achtung!
WICHTIG! Die Informationen der WKO beschränken sich auf wirtschaftsrelevante Fragen. Bei medizinischen und gesundheitsspezifischen Anliegen wird auf die zuständigen Stellen wie beispielsweise die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) verwiesen.


Hier die wichtigsten Infos im Überblick 

Was passiert, wenn ich wegen Lieferengpässen oder Umsatzrückgängen mein Personal nicht oder nur eingeschränkt einsetzen kann?
Es kann der Abbau von Zeitguthaben, aber auch Urlaub vereinbart werden. Kurzarbeitslösungen sind nicht kurzfristig zu treffen, hier bedarf es einer speziellen Sozialpartnervereinbarung und frühzeitigen Kontaktaufnahme mit dem AMS.


Was passiert, wenn der Arbeitnehmer nicht zur Arbeit kommen kann, weil er in einem betroffenen Gebiet festsitzt?
Liegt das betroffene Gebiet in Österreich, muss dem Arbeitnehmer das Entgelt fortgezahlt werden (Epidemiegesetz). Der Arbeitgeber bekommt es vom Bund ersetzt.


Liegt das betroffene Gebiet im Ausland, muss das Entgelt nur dann fortgezahlt werden, wenn der Arbeitnehmer unverschuldet in die Situation geraten ist. Was ist, wenn ein Mitarbeiter aus dem betroffenen Gebiet zurück zur Arbeit erscheint?
Zeigt ein Arbeitnehmer binnen 14 Tagen Symptome (Fieber, Husten, Atembeschwerden), soll man die zuständige Gesundheitsbehörde informieren und der Mitarbeiter umgehend zuhause bleiben.


Kann der Dienstnehmer eine Dienstreise in das betroffene Gebiet verweigern?
Aus dem Arbeitsvertrag ergibt sich, ob der Arbeitnehmer zu Dienstreisen verpflichtet ist, und wenn ja, in welche Gebiete. Reisewarnungen des Außenministeriums sind vom Arbeitgeber aber jedenfalls zu beachten.


Was ist, wenn der Arbeitnehmer am Coronavirus erkrankt ist?
Erkrankt der Arbeitnehmer tatsächlich am Coronavirus, liegt ein normaler Krankenstand mit den entsprechenden Folgen, wie vor allem Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber, vor.


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