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Corona kostete der steirischen Industrie bereits zwei Milliarden Euro

Die bisherigen „Corona-Kosten“ in der steirischen Industrie werden mit zwei Milliarden Euro beziffert. Insgesamt rechnet man für 2020 mit vier Milliarden.

Fertigung bei Magna Steyr
© dieindustrie.at-kniepeiss Corona hat tiefe Einschnitte in der heimischen Industrie-Produktion hinterlassen.

Wie stark sich die Corona-Pandemie auf den weiß-grünen produzierenden Sektor ausgewirkt hat und  mit welchen längerfristigen Folgen man heuer noch rechnet, das war vor wenigen Tagen Diskussionsthema eines Webinars heimischer Industrievertreter mit Eric Kirschner von Joanneum Research. Sein Befund: „Bisher summiert sich der Schaden auf rund zwei Milliarden Euro. Bei einem optimistischen Erholungsszenario, in welchem mit mittel- bis langfristigen Folgen für den produzierenden Bereich zu rechnen ist, ist für 2020 ein Rückgang von 8,3 Prozent – das sind vier Milliarden – der steirischen Wirtschaftsleistung zu erwarten.“

Besonders stark betroffen von den Einschränkungen durch die Covid-19-Maßnahmen sei der heimische Fahrzeugbau, aber auch die Branchen Metall und Maschinenbau, so Kirschner: „Diese Bereiche sind sehr stark mit dem deutschen Fahrzeugbau vernetzt, hier werden die nächsten Wochen und Monate entscheiden.“


Grenzöffnung bringt Jobs


Generell ist die Situation in den Unternehmen sehr unterschiedlich: Während 14 Prozent der Betriebe zur Hälfte oder weniger ausgelastet sind, können 27 Prozent ihre Planzahlen beinahe einhalten. Zu diesem Ergebnis kommt die jüngste Umfrage der IV Steiermark. „Zu erwarten ist, dass sich die Auslastung bei rund 80 Prozent einpendeln wird“, erklärt IV-Geschäftsführer Gernot Pagger. Vorausgesetzt, die Nachfrage steige: „Waren es vor vier Wochen noch Lieferketten und die Verfügbarkeit von Tagespendlern, stellt jetzt die globale Marktentwicklung bei 78 Prozent der Befragten das derzeit größte Produktionshemmnis dar.“

Und ein Hemmis sei auch die mit Corona weltweit erzwungene Immobilität der Mitarbeiter, so Pagger: „Die Befragten gaben an, dass sich die Zahl ihrer Mitarbeiter in Kurzarbeit um ein Viertel reduzieren wird, wenn allein die Grenzen innerhalb Europas wieder geöffnet sind.“

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