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Christbaum zum Mieten

Ein fleißiger Helfer des Christkinds ist Thomas Wilhelm mit seinen „Christbäumen zum Mieten“ – auch auf Lebenszeit.

Thomas Wilhelm
© Foto Fischer Thomas Wilhelm setzt auf mit dem "Vermieten" von Christbäumen auf Nachhaltigkeit.

Das Highlight jedes Weihnachtsfestes ist der festlich geschmückte Christbaum. „Doch in den Tagen danach sammeln sich landauf, landab regelrechte Tannenfriedhöfe an“, weist der Maxloner Gartenbaubetreiber Thomas Wilhelm auf einen nicht wirklich nachhaltigen Umstand hin. Das wollte er ändern und startete deshalb vor fünf Jahren damit, lebende Christbäume im Topf anzubieten – und ist gerade jetzt vor den Feiertagen im Akkord damit beschäftigt, dem Christkind tatkräftig unter die Arme zu greifen.

Nachhaltiges Konzept

Das Besondere an Wilhelms  Bäumen ist, dass diese extra dafür im Topf gezüchtet werden. „Die meisten angebotenen ,lebenden Christbäume‘ werden ja einfach aus der Erde herausgestochen und eingetopft. Sind da die Wurzeln zu sehr verletzt, was leider zum Großteil passiert, dann ist seine Lebenszeit gezählt“, erklärt Wilhelm. Und er geht noch einen innovativen Schritt weiter und vermietet die Tannen auch – denn nicht jeder habe Lust oder Platz, die Bäume selbst weiterzuzüchten oder diese bei sich zu Hause im Garten einzupflanzen.
„Wir liefern sie pünktlich vor dem Fest an und holen sie danach wieder ab, dieser Service ist im Preis inbegriffen“, verrät Wilhelm das Mietkonzept. Dann werden die Bäumchen bei ihm gut gepflegt, um im kommenden Jahr wieder zu ihrem festlichen Einsatz zu kommen. „Viele werden wieder zu den selben Familien gebracht, der Baum wächst mit den Kindern und der Familie mit“, erzählt Wilhelm von Baumpatenschaften „auf Lebenszeit“. Doch irgendwann sind selbst die höchsten Zimmerdecken zu niedrig, aber auch dann ist den Tannen ein Weiterwachsen garantiert, denn Wilhelm pflanzt diese im Wald aus. „Tannen wurzeln im Gegensatz zu Fichten tief. In Zeiten des Klimawandels werden diese Bäume für unsere nachfolgenden Generationen sehr wichtig sein“, erklärt er und macht sich auf, „wieder Christkind zu spielen – in einem Umkreis von Maxlon bis über Gratwein hinaus“.

Anfragen für seine „Life Christbäume“ kämen zwar aus ganz Österreich, aber im Sinne der Nachhaltigkeit verzichtet er auf zu weite Transportstrecken. 


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