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Center of Excellence: WKO Steiermark startet neue Bildungsära

Die steirische Wirtschaft investiert mit dem Bau des "Center of Excellence" mehr als 33 Millionen Euro in die Bildung: Dieses löst den Großteil der in die Jahre gekommenen WIFI-Werkstätten ab.

Gemeinsame Präsentation des Siegerentwurfs zum Center of Excellence, v.l.: Karl-Heinz Dernoscheg, Christoph M. Achammer, Siegfried Nagl, Josef Herk, die WKO-Steiermark-Vizepräsidenten Benedikt Bittmann und Andreas Herz sowie Paul Ohnmacht.
© Foto Fischer Gemeinsame Präsentation des Siegerentwurfs zum "Center of Excellence", v.l.: Karl-Heinz Dernoscheg, Christoph M. Achammer, Siegfried Nagl, Josef Herk, die WKO-Steiermark-Vizepräsidenten Benedikt Bittmann und Andreas Herz sowie Paul Ohnmacht.

Immer mehr Betriebe klagen über einen akuten Fachkräftemangel, während Digitalisierung und Industrie 4.0 unsere Arbeitswelt grundlegend verändern. Herausforderungen, für die es neue Qualifikationen brauchen wird, die wiederum zeitgemäße und moderne Infrastruktur brauchen. Aus diesem Grund hat das Wirtschaftsparlament der WKO Steiermark einen zukunftsweisenden Beschluss gefasst: Mehr als 33 Millionen Euro werden für den Bau eines „Center of Excellence“ zur Verfügung gestellt, dieses löst den Großteil der in die Jahre gekommenen WIFI-Werkstättengebäude ab (siehe Ansichten am Ende des Textes). „Ich danke allen Fraktionen für die Unterstützung und freue mich sehr, dass wir dieses historische Projekt nun starten können“, betont WKO Präsident Josef Herk. Gewinner des gemeinsam mit der Stadt Graz initiierten Architekturwettbewerbs ist DI Christoph M. Achammer.

Mit dem vor kurzem abgeschlossenen Architekturwettbewerb, aus dem das Team von DI Christoph Achammer siegreich hervorgegangen ist, startet nun auf dem Areal der WKO Steiermark in Graz das Projekt „Center of Excellence“. Im Rahmen dessen sollen ab 2019 rund 11.400 Quadratmeter Bruttogeschoßflächen neu errichtet werden, sie bieten Platz für modernste Werkstätten und neue Qualifizierungsangebote. Darüber hinaus werden bestehende Flächen für ein Parkhaus adaptiert, wodurch 185 Pkw-Stellplätze neu entstehen. Inklusive der dafür notwendigen Infrastrukturmaßnahmen, sind mehr als 33 Millionen Euro für dieses historische Projekt veranschlagt. Mittel, die allesamt durch Rücklagen der WKO Steiermark gedeckt sind, wie Präsident Josef Herk und Direktor Karl-Heinz Dernoscheg betonen: „Es ist eine Investition der steirischen Wirtschaft in die Zukunft der steirischen Wirtschaft. Denn wir befinden uns inmitten eines grundlegenden Wandels, ausgelöst durch die Digitalisierung. Diese verändert viele Arbeits- und Berufsfelder grundlegend, dafür heißt es gerüstet zu sein. Und zwar mit den besten Bildungs- und Qualifizierungsangeboten, angepasst an die Struktur unseres Wirtschaftsstandortes.“ Konkret werden im Center of Excellence folgende Technologiebereiche angesiedelt sein:

  • Mobilitätstechnik (PKW, LKW, Zweirad) inkl. alternative Antriebstechnologien
  • Werkstofftechnik (Metalltechnik, CNC-Technik, Schweißtechnik)
  • Elektrotechnik – Elektronik – Automatisierungstechnik
  • Energietechnik (Installationstechnik – Alternativenergien – Kältetechnik)
  • Holzbe- und –verarbeitungstechnik
  • Multifunktionale und technologieübergreifende Werkstätten und EDV-Räume

Zusätzlich werden im Center of Excellence Flächen für die praktische Ausbildung in Gastronomie und Tourismus sowie Lehrsäle vorhanden sein. Des Weiteren werden der FH Campus 02 Bereiche für ihre F&E-Aktivitäten zur Verfügung gestellt. Labors und Werkstätten werden vom WIFI Steiermark für Aus- und Weiterbildung (von Lehrlings-Zusatzausbildungen über Meisterschulen bis zu akademischen Lehrgängen) genutzt. Darüber hinaus sollen diese auch dem übertragenen Wirkungsbereich der WKO Steiermark für die Abhaltung von Lehrabschluss-, sowie Meister- und Befähigungsprüfungen, aber auch für Projekte der FH Campus 02 zur Verfügung stehen. Durch die bestmögliche Synergienutzung sollen auch die Regionen gestärkt werden, wo mit 14 „Center of Regional Education“ ebenfalls Schwerpunkte geplant sind.


Josef Herk, Präsident WKO Steiermark: „Wer morgen unseren Wohlstand sichern will, der investiert heute in Bildung und Qualifizierung. Gerade ein Land wie die Steiermark, das vom Knowhow und dem Fleiß seiner Menschen lebt, ist hier gefordert. Darum haben wir inmitten eines historischen Wandels auch eine historische Investition beschlossen. Mit dem Center of Excellence wollen wir unseren Unternehmern und ihren Mitarbeitern die bestmögliche Qualifizierung bieten, entsprechend den Anforderungen der Digitalisierung.“  

Karl-Heinz Dernoscheg, Direktor WKO Steiermark: „Der Fachkräftemangel ist in immer mehr Branchen, quer durch alle Regionen ein akutes Problem. Langfristig wird man dieses neben einer qualifizierten Zuwanderung nur mit der bestmöglichen Bildung und Qualifizierung lösen können. Aus diesem Grund verstärkt die WKO Steiermark mit dem Center of Excellence hier noch einmal ihre Aktivitäten, um im Sinne unserer Mitglieder 1 den Anforderungen von Digitalisierung und Industrie 4.0 gerecht zu werden.“

Barbara Eibinger-Miedl, Wirtschaftslandesrätin: „Die Digitalisierung verändert alle Wirtschafts- und Lebensbereiche und führt zu einem Wandel der Arbeitswelt bis hin zu gänzlich neuen Berufsbildern. Investitionen in Aus- und Weiterbildung sind daher das Gebot der Stunde. Vom Center of Excellence wird die gesamte steirische Wirtschaft profitieren, welche dringend Fachkräfte benötigt. Das Center wird zudem ein wichtiger Baustein dafür sein, die Position der Steiermark als Innovations- und Forschungsland Nummer eins abzusichern.“ 
Siegfried Nagl, Bürgermeister Stadt Graz: „Mit dem Center of Excellence in zentraler Grazer Lage investieren Präsident Josef Herk und die Wirtschaftskammer Steiermark nicht nur in modernste Infrastruktur und Ausbildungsplätze, sondern vor allem auch in die Fähigkeiten und Talente erstklassiger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das moderne Design der Gebäude steht dabei sinnbildlich für die positive Begegnung mit den kommenden Herausforderungen der heutigen Arbeitswelt. Die Wirtschaftskammer setzt damit erfolgreich auf Qualifizierungsmaßnahmen in zukunftsweisenden Technologie- und Beschäftigungssegmenten.“
 Architekt Paul Ohnmacht, Designchef von ATP Innsbruck: „Der Entwurf schreibt den hochwertigen, parkartigen Charakter des WKO Areals bis hin zur Grabenstraße fort, wo sich das Gebäude der Außenwelt mit einem großen Bildungs-Schaufenster präsentiert. So wie sich die technische Affinität des Bildungshauses in der Fassade aus Metall, Glas und Holz manifestiert, so kann man die unterschiedlichen Werk- und Lehrinhalte in den großzügigen „Ausstellungsformaten“ der Sockelfassade erkennen. Tatsächlich sind der Großteil der Räume Werkstätten. Diese wollen funktionsbedingt ebenerdig angeordnet sein. Eine hochflexible Platte stellt dies sicher. Mit Atrien durchsetzt sorgt sie für kurze Wege, gute Logistik und leichte Adaptierbarkeit. Eine subtile Setzung des aufgelegten Gebäudes an der Straßenkreuzung stärkt die neue Adresse, ohne den bestehenden Auftritt des WKO-Ensembles zu konterkarieren. Es entstehen Begegnungsorte mit hoher Aufenthaltsqualität, besonders für junge Leute.“ 

Das Center of Excellence wird an der Ecke Grabenstraße/Hochsteingasse entstehen.
© ATP Das Center of Excellence wird an der Ecke Grabenstraße/Hochsteingasse entstehen.


Auch von außen wird man die Arbeit in den Werkstätten sehen können.
© ATP Auch von außen wird man die Arbeit in den Werkstätten sehen können.


Hinter dem Gebäude entsteht eine großzügige Begegnungszone.
© ATP Hinter dem Gebäude entsteht eine großzügige Begegnungszone.

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