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Business und Umwelt unter einem Hut

Projektwerber werden künftig bei UVP-Verfahren von einem  Standortanwalt unterstützt, der direkt in der WKO Steiermark angesiedelt ist.

Justitia
© satori, stockadobe Bei Interesse an UVP-pflichtigen Projekten hilft bei Konflikten erstmals ein Standortanwalt weiter.

Ewald Verhounig, Leiter des Instituts für Wirtschafts- und Standortentwicklung (IWS), über die neuen Agenden, die er mit seinem Team übernommen hat: „Der Schwerpunkt der Tätigkeit der Standortanwaltschaft liegt darin, die wirtschaftlichen Effekte von UVP-Projekten wissenschaftlich mittels Gutachten offenzulegen und damit die Projektwerber zu unterstützen.“ 

Im Detail bedeutet  das, dass der Standortanwalt in das UVP-Verfahren öffentliche Interessen einbringt, die für die Realisierung eines Vorhabens sprechen, wie zum Beispiel verbesserte Infrastruktur und wirtschaftliche Entwicklung in einer Region oder die Schaffung oder Sicherung von Arbeitsplätzen. Verhounig: „Zum Einsatz kommt der Standortanwalt bei UVP-Genehmigungsverfahren (inkl. Änderungsverfahren), bei denen die Abwägung öffentlicher Interessen bei der Genehmigung entscheidungsrelevant ist. Nicht aber im Feststellungsverfahren, da dort keine Interessenabwägung stattfindet.“ Beispiele für die Aufgaben des Anwaltes: Er verbessert die Balance der Interessen im Genehmigungsverfahren, er ist Fürsprecher des Projekts aus dem Blickwinkel öffentlicher Interessen. Er kann aber niemals gegen ein Projekt sprechen, was Interessenkonflikte mit Projektwerbern ausschließt. Und: er verursacht keine zusätzlichen Verfahrenskosten.

Die Standortanwaltschaft Steiermark ist im IWS in der WKO angesiedelt. Experten helfen weiter, wenn es um Fragen der Umweltverträglichkeit geht: Tel. 0316/601-796


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