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Business-Schmiede für smarte Ideen

Der „Company Builder“ von Up to Eleven investiert in steirische Start-ups wie auch in etablierte Unternehmen – nun wurden erste Erfolge eingefahren

Matthias Ruhri
© rawpix.at Matthias Ruhri ist Head of Company Builder
An dieser Stelle präsentieren wir Ihnen normalerweise immer eine ganz besondere Erfinderleistung. Dieses Mal jedoch stellen wir Ihnen ein Unternehmen vor, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, auf innovative Weise Innovationen im Steirerland zu fördern. „Company Builder“ nennt sich die in dieser Form österreichweit einzigartige, weil gänzlich privat finanzierte und speziell auf digitales Business ausgerichtete „Start-up-Schmiede“, die Ideen regionaler Jungunternehmen zum internationalen Durchbruch verhelfen will.  
Was es dazu braucht? Neben spezifischem Wissen vor allem eines: Geld. Und deshalb wird hier für Geistesblitze auch tief in die Tasche gegriffen. In den vergangenen drei Jahren waren es mehr als drei Millionen Euro, mit denen sich der „Company Builder“ von Up to Eleven an besonders aussichtsreichen weiß-grünen Jungunternehmen beteiligt hat. Kein Wunder also, dass die smarten Arbeitsplätze im Grazer Büro heiß begehrt sind. Doch ganz so einfach ist es nicht, in diesen High-End-Inkubator zu kommen, wie Matthias Ruhri, Leiter und Mitglied des Management-Boards,  erzählt: „Uns muss nicht nur die Idee, sondern auch das Team dahinter überzeugen. Wir investieren in die Ambition ebenso wie in die Innovation. Das erklärt, warum wir uns pro Jahr nur für ein bis zwei Kandidaten entscheiden, die wir dann finanziell und mit reichlich Business-Know-how unterstützen.“
Über Letzteres verfügt der „Company Builder“ en masse, schließlich hat „Up to Eleven“ mit dem intelligenten Türschloss „Nuki“ und der Psychologenplattform „instahelp“ bereits zwei international ausgerichtete Unternehmen an den Start gebracht. Aber auch Ruhri selbst weiß, wie der Hase im Start-up-Business läuft: So kann der promovierte Betriebswirt neben sechs Jahren als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Entrepreneurship an der Uni Graz und seiner Tätigkeit als Vice President for Business Development bei Runtastic auch auf drei eigene Unternehmensgründungen verweisen.
Die „Eintrittsschranke“ liegt also hoch. Zuletzt konnte „Logoshuffle“ mit entsprechendem Team-Spirit wie auch mit der Idee von online individuell erstellten Logos überzeugen. „Die digitale Komponente, das Geschäftsmodell, die internationale Skalierbarkeit und die Regionalität waren gegeben“, zeigt Ruhri die Kernpunkte für diese sechstellige (!) Investment-Entscheidung auf.

Aber der Anspruch an Innovation gilt auch für den „Company Builder“ selbst. So zielt der Bereich „Corporate“ auf ­produzierende Betriebe ab, die die für den globalen Markt nötige digitale Transfomation umsetzen möchten, denen dazu aber Ressourcen, Knowhow oder auch die entsprechende IT-Infrastuktur fehlen. In Form von Joint Ventures oder Spin-offs werden diese Ausgliederungsprojekte vom „Company Builder“ begleitet. Ruhri: „Das ist österreichweit, wenn nicht europaweit ein absolutes Novum.“

Quergefragt:

Wer wird gesucht?
Wir beteiligen uns bei Corporates und Start-ups im digitalen respektive mobilen Bereich.
Wie viel wird investiert?
Bei der Gründung 2012 wurden fünf Millionen Euro als erste Summe ausgelobt.
Was wird unterstützt?
Wir unterstützen digitale Innovationen mit Know-how, Kapital und perfektem Netzwerk.

Alle weiteren Infos zum Unternehmen: www.ut11.net

Von Veronika Pranger

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