th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Business mit Herz: 24 Millionen Euro Umsatz

Der Muttertag freut nicht nur Mamas, sondern auch den weiß-grünen Handel. Denn der Ehrentag ist längst auch ein (Umsatz-)Fest.

Kind mit Blumenstrauß
© Blumenbüro Österreich Blumengrüße von den Kleinsten zum Muttertag

Wenn die Mama am Muttertag im Mittelpunkt steht, freut sich auch die weiß-grüne Wirtschaft mit. Denn in den letzten Jahren hat sich der Ehrentag der Mama am zweiten Sonntag im Mai zu einem veritablen Wirtschaftsfaktor gemausert. „Rund 24 Millionen Euro werden für den Muttertag in die Hand genommen, damit liegen wir auf einem guten Niveau“, berichtet Gerhard Wohlmuth, Obmann der Sparte Handel, von einem „stabilen Faktor, der uns eine wichtige umsatzstarke Woche beschert.“

Im Schnitt werden laut einer Erhebung des Handelsverbandes rund 30 Euro für die Mama im stationären Handel ausgegeben. Jeder Vierte investiert gar mehr als 50 Euro in das Muttertagsgeschenk. In Summe gaben 77 Prozent der Befragten an, für die Mama am Muttertag ein Präsent zu besorgen.

Wobei die Klassiker ganz oben auf der Hitliste rangieren, wie die Umfrage des Handelsverbandes ausweist: Demnach greifen 60 Prozent der Befragten zu Blumen, um der Mama Danke zu sagen. „Sehr beliebt sind kleine Sträuße mit Buschröschen und Vergissmeinnicht, die vor allem für Kinder das optimale Geschenk sind“, weiß Johann Obendrauf, Innungsmeister der Floristen. Und Bundesinnungsmeister Rudolf Hajek ergänzt: „Schmeichelnde Pastelltöne in verwaschenem Rosa, aber auch Blau- und Grüntöne sind der absolute Farbtrend. Dazu passen romantische Vintage-Elemente.“ Rund 20 Millionen Blumen werden in Österreich zum Muttertag verschenkt, 60 Prozent davon stammen aus heimischer Produktion. Umgerechnet entfällt aber„nur“ ein Prozent des Jahresumsatzes bei den Floristen auf Mamas Ehrentag, „weil der Verkaufszeitraum ja relativ kurz ist“, weiß Hajek.

Hoch im Kurs dürfte heuer auch „Maria Theresia“ stehen – eine Pelargonie, die kürzlich zur „Sommerblume 2017“ gekürt wurde. Als essbares Pendant dazu lässt sich auch die „Freche Fritzi“ – eine Ananaskirsche – als „Früchtchen des Jahres“ wunderbar verschenken.

Apropos essbar: Auf Platz zwei der Hitliste bei den Muttertagsgeschenken steht Süßes. Und hier wird gerne zur „Steiermarktorte“ gegriffen, nicht zuletzt wegen ihrer markanten Herzform. Insgesamt gehen jährlich rund 40.000 Stück der Nougat-Versuchung über den Ladentisch.

Bei Mamas gern gesehen sind auch Schmuck, Parfums, Kosmetik und Gutscheine. Und freilich profitiert auch die Gastronomie, immerhin lädt jeder Siebente die Mama ins Restaurant ein. Im Trend liegen auch wohl verdiente Auszeiten vom Alltag – gern gebucht werden zum Muttertag etwa Thermen- oder Wellnessaufenthalte sowie Städte-Kurztrips. Wenn das Budget dafür nicht reicht, freut sich Mama aber auch über einen Tagesausflug mit der Familie..

Das könnte Sie auch interessieren

  • Steiermark
Newsportal Pioniere der Technik

Pioniere der Technik

Seit 1. Mai 1917 dürfen technisch ausgebildete Menschen in Österreich den Titel „Ingenieur“ tragen. Wir blicken zurück auf 100 Jahre weiß-grüne Pionierarbeit. mehr

  • Steiermark
Newsportal Steirische Arbeitslosenquote um zehn Prozent gesunken

Steirische Arbeitslosenquote um zehn Prozent gesunken

35.690 Menschen suchen in der Steiermark aktuell einen Job – deutlich weniger als noch vor einem Jahr. Wir haben die Details. mehr

  • Steiermark
Newsportal Trotz Hochkonjunktur klafft das Budgetloch im Staat

Trotz Hochkonjunktur klafft das Budgetloch im Staat

WIFO-Chef Christoph Badelt sieht alle wichtigen Faktoren für Wachstum gegeben und fordert von der neuen Regierung, den Staatshaushalt nachhaltig in Ordnung zu bringen: Punktuelle Maßnahmen reichten dafür nicht aus. mehr