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Hier macht die Brille die Musik

Touchpad, Woofer und MEMS-Speaker im Bügel: Die Brillen des Grazer Start-ups Fauna sind weit mehr als „nur“ stylischer Sonnenschutz.

Fauna-CEO Ferruccio Botton
© Fauna Fauna-CEO Ferruccio Botton
Der Marktstart der Audio-Brillen des Grazer Start-ups „Fauna“ ist zwar erst zu Ostern geplant, auf den beiden weltweit wichtigsten Consumer-Elektronikmessen – der IFA in Berlin und der CES in Las Vegas – haben diese neuen Audio-Wearables potenzielle Träger aber bereits in helle Aufregung versetzt. Kein Wunder aber auch, schließlich verbinden die kreativen Techniker hier die global erfolgreiche Mikrolautsprechertechnologie (MEMS-Speaker) des Mutterunternehmens „Usound“ mit reichlich Freiheit – für Hände und Ohren gleichermaßen: So reicht ein Fingertipp auf das im Brillenbügel integrierte Touchpad, um mittels Bluetooth Telefonanrufe an- oder Sprachnachrichten aufzunehmen, mit beliebigen Audioassistenten zu kommunizieren oder um Musik zu hören.

Klang direkt ins Ohr


„Die Technologie funktioniert so, dass der von der Brille produzierte Klang über die Umgebungsgeräusche gelegt wird, während die Privatsphäre des Nutzers gewahrt bleibt“, erzählt Fauna-CEO Ferruccio Bottoni (Bild). Soll heißen: Der Klang wird dank Spezialsoftware und intelligent angebrachten Lautsprechern direkt ins Ohr des Trägers geleitet, die Umgebung hört nicht mit. Klingt nicht nur clever, sondern ist es auch. Das gilt ebenso für das Etui, das gleichzeitig die kabellose Charging-Station ist.
Und an weiteren spannenden möglichen „Tools“ werde laufend gearbeitet, verrät Bottoni: „Etwa, mittels Fokus auf das Gegenüber dessen Gesprächslautstärke über die Brille zu verstärken.“

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