th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

nitiative bringt Glasfaser bis vor die Haustür

Schnelles Internet für alle: In Weiz setzt man auf Kooperation und forciert in einem Pilotprojekt den „solidarischen“ Netzausbau.

Florian Herzog, WKO-Regionalstelle, Roman Neubauer, W.E.I.Z. Immobilien, und Martin Jantscher, Xinon (v. l.)
© Florian Herzog, WKO-Regionalstelle, Roman Neubauer, W.E.I.Z. Immobilien, und Martin Jantscher, Xinon (v. l.)

Weiz. Startschuss für eine große Breitbandoffensive: Im Rahmen dieser sollen sämtliche öffentliche Baustellen im Bezirk Weiz für die Mitverlegung einer modernen Glasfaserinfrastruktur genutzt werden. Damit will man das „Ausbau-Chaos“ anderer Regionen verhindern. Wie das konkret gelingen soll, weiß Florian Herzog von der WKO-Regionalstelle Weiz: „Bei jedem Bauvorhaben kann man nun auf die Breitbandausbaupläne zugreifen, um zu wissen, wo man künftig Leerrohre gleich mitverlegen kann. Da unsere Breitbandinitiative zentral organisiert ist, kann dadurch besonders ressourcenschonend gearbeitet werden.“ An den Plänen für die Glasfaserinfrastruktur feilen gemeinsam bereits seit 2013 die WKO-Regionalstelle Weiz, das Innovationszentrum W.E.I.Z. und die dortige Bezirkshauptmannschaft.

Ein besonders wichtiges Anliegen sind der Initiative dabei die abgelegenen Ortschaften im Norden des Bezirks: Vor allem diesen Kommunen soll der Ausbau des Breitbandnetzes helfen, eine bessere Infrastruktur zu schaffen, da sie laut Herzog „bei solchen Projekten oft vergessen werden“. Das „Mitverlegeprojekt“ verfolge daher einen solidarischen Ausbau-Ansatz, von dem nicht nur das Zentrum, sondern eben auch abgelegenere Gebiete profitieren sollen. „Dieses Vorgehen stärkt Unternehmensstandorte in ländlichen Regionen, bringt Arbeitsplätze und ist damit ein Werterhaltungsprojekt für die gesamte Region“, zeigt sich auch Regionalstellenobmann Vinzenz Harrer überzeugt vom Nutzen des Breitbandausbaus. 

Finanziert wird das Projekt aus unterschiedlichen Geldquellen: Jede Gemeinde bezahlt für den Ausbau pro Einwohner 2,20 Euro (insgesamt rund 300.000 Euro), vom Land Steiermark kommen zusätzliche 100.000 Euro. Der Kick-off zum gemeinschaftlichen Breitband-Projekt erfolgte bereits im Dezember 2016, seither wird im Bezirk Weiz kontinuierlich auf Basis der gemeinsam erarbeiteten Pläne an einer flächendeckenden Internetverbindung gearbeitet. „Die Pläne finden Anklang und werden bisher gut genutzt. Ein tolles Zeichen für die funktionierende Zusammenarbeit im Bezirk“, freut sich Herzog. 


Autorin: Sarah Gritsch

Das könnte Sie auch interessieren

  • Steiermark
Newsportal 33 Millionen Flaschen perfekter Rebensaft im Keller

33 Millionen Flaschen perfekter Rebensaft im Keller

Die Weinlese ist abgeschlossen – und die erste Bilanz kann sich nicht nur mengenmäßig sehen lassen: Rund 250.000 Hektoliter lagern in den steirischen Weinkellern. Branchenvertreter schwärmen von Top-Qualität. mehr

  • Steiermark
Newsportal Forschungs- und Innovationsstandort Steiermark auf dem Prüfstand

Forschungs- und Innovationsstandort Steiermark auf dem Prüfstand

Eine Innovations-Performancestudie der WKO und der Industriellenvereinigung Steiermark zeigt erstmals die Output-Effekte von Forschungs- und Entwicklungsausgaben auf. Im österreichischen wie auch europäischen Vergleich liegt die Steiermark bei einigen der erhobenen Indikatoren im Spitzenfeld. Aufholbedarf gibt es im Bereich der Bildung und der Infrastruktur. mehr

  • Steiermark
Newsportal Wie sich junge Flüchtlinge eine Zukunft aufbauen

Wie sich junge Flüchtlinge eine Zukunft aufbauen

Vor gut einem Jahr wurde die Balkanroute geschlossen. Seither hat sich bei der Integration viel getan. Ein bundesweites Pilotprojekt soll jetzt junge Flüchtlinge für Bauberufe vorbereiten. Ein Lokalaugenschein in Niklasdorf. mehr