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Big Business mit Big Data

Das Grazer Startup Invenium wertet mittels künstlicher Intelligenz anonymisierte Mobilfunkdaten aus und bildet damit Verkehrs- wie auch Besucherströme ab.

Die Gründer Michael Cik und Christopher Horn haben Bewegungen im Visier.
© kk Die Gründer Michael Cik und Christopher Horn haben "Bewegungen" im Visier.

Auch wenn Sie selbst ad hoc nicht mehr ganz genau wissen, wo Sie heute unterwegs waren und wo Sie sich wie lange aufgehalten haben, keine Sorge: Ihr Handy weiß es bestimmt. Denn immer, wenn man es benutzt, werden Mobilfunkmasten angepeilt und diese Daten aufgezeichnet. Und daraus lassen sich auch spannende neue Geschäftsmodelle entwickeln, wie das Grazer Unternehmen Invenium Data Insights – ein Hightech-Spinoff der TU Graz und der Big-Data-Forschungseinrichtung Know-Center – aktuell österreichweit wohl am eindruckvollsten beweist. 
„Bereits im Studium haben wir Forschungen zum Thema Bewegungsstromanalysen gemacht. Mit innovativen hochmodernen Algorithmen und Big-Data-Technolgien sowie künstlicher Intelligenz machen wir Mobilität sichtbar“, erzählen die Gründer Michael Cik und Christopher Horn. Und das tut das Invenium-Team auf derart hohem wissenschaftlichen wie technischem Level, dass mit A1 Telekom Austria gleich der größte Mobilfunker des Landes als Exklusivpartner eingestiegen ist. Was aber nicht bedeuten soll, dass dessen Kunden nun persönlich „getrackt“ werden. „Wir verwenden anonymisierte Simkartendaten. Mit diesen lassen sich in der ,Rohversion‘ auch nur grobe örtliche Zuteilung machen“, so Horn. Deshalb legen die Spezialisten über die „Punkte“ massenhaft Hightech und Knowhow, um konkrete Bewegungsströme abzuleiten.

Muster aus Daten

„Alleine aufgrund der Zeitangaben lässt sich schließen, ob es sich um einen Wohnort oder eine Arbeitsstelle handelt“, erklärt Cik. Aber nicht nur Ort oder Dauer eines Aufenthalts ergeben Muster, auch indivudelle Verkehrsströme werden abgebildet – was Planung und Optimierung von Infrastruktur und Angebot effizenter mache, verdeutlichen die beiden eines der Einsatzgebiet ihrer Entwicklung. Ein anderes befasst sich mit Besuchern von Events – etwa dem Grazer Aufsteirern –, von Locations – beispielsweise Einkaufcentern – oder gleich ganzen Städten. „Für Wientourismus haben wir Bewegungsmuster von Touristen analysiert. Anhand der Roamingdaten weiß man auch, woher die Leute kommen und ob etwa russische Gäste andere Hotspots bevorzugen, als Besucher aus Japan“, so Horn. Daraus können neue Marktingaktivitäten abgeleitet bzw. bestehende auf ihre Wirksamkeit überprüft werden. Ein ähnliches Projekt für Schigebiete sei aktuell in Arbeit, verraten die Daten-Profis. 

Weitere Infos: www.invenium.io/de

Von Veronika Pranger

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