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Bewusste Alternative für Naschkatzen

Der Low-Carb-Trend macht auch vor Mehlspeisen nicht Halt: Konditor Erich Handl hat Kekse ohne Zucker und Weizenmehl auf den Markt gebracht.

Low-Carb-Kekse aus Konditorenhand: Karin Sattler mit Erich Handl in der Backstube.
© Foto Fischer Low-Carb-Kekse aus Konditorenhand: Karin Sattler mit Erich Handl in der Backstube.
Nach Vanillekipferl-Orgien und Faschingskrapfen-Exzessen meldet es sich verlässlich, das schlechte Gewissen. Das muss nicht sein: Denn es gibt auch Alternativen für Naschkatzen, wie Konditormeister Erich Handl, Chef des gleichnamigen Betriebs in Gratkorn, weiß: Im Herbst hat der findige Unternehmer unter dem Namen „Keko“ („keine Kohlenhydrate“)  Low-Carb-Kekse auf den Markt gebracht, die ganz ohne Weizenmehl und Zucker auskommen. Stattdessen werden Mandelmehl sowie Birkenzucker und Honig verwendet. „Damit wollen wir den Trend zum bewussten Naschen in der süßen Branche forcieren“, erklärt Handl.
Die Idee dazu kam dem ernährungsbewussten Firmenchef beim Training im Fitnesscenter – in der Backstube wurde daraufhin fleißig experimentiert, getüftelt und  viele Rezepte ausprobiert. Hauptproblem war die Haltbarkeit, da „Keko“ gänzlich auf Konservierungsmittel verzichtet. Auch Fitnesstrainer und Ernährungsberater brachten ihr Know-how ein, und im Oktober des Vorjahres war die Produktinnovation dann schließlich finalisiert.
„Es gibt kein vergleichbares Produkt auf dem Markt“, sagt Handl nicht ohne Stolz. Während er auf 100-prozentige Handarbeit setzt, kommen herkömmliche Low-Carb-Naschereien aus industrieller Fertigung. „Die Nachfrage ist entsprechend groß“, erzählt der Unternehmer, der neben den beiden Sorten – Cookies und Cantuccini – bereits über weitere kohlenhydratarme Linien nachdenkt. Auch eine eigene Kinderlinie ist bereits in Planung.

Zu den Kunden gehören Sportler genauso wie Bürokräfte, Familien und „alle, die Ernährungsbewusstsein haben und trotzdem nicht aufs Naschen verzichten wollen“, bringt es Handl auf den Punkt. Vertrieben werden die Kekse in der Konditorei in Gratkorn sowie in diversen Fitnesscentern und ausgewählten Reformketten. Mit Drogeriemärkten ist Handl bereits im Gespräch, „um den Vertrieb weiter auszubauen“. Wichtig ist für Handl, in der Produktion auf regionale Partner und Zutaten zurückzugreifen: Eier, Honig und Nüsse kommen aus der Region Graz und Umgebung, und die Manufaktur Zotter liefert eine spezielle Low-Carb-Schokolade.

Alle weiteren Informationen dazu auf www.keko-lowcarb.at.

Von Karin Sattler

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