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Der prüfende Blick in die Unterlagen

Statt Betriebsprüfung spricht man heute von Außenprüfung. Eine Broschüre informiert, warum die Angst der Unternehmer unbegründet ist.

Mann prüft Unterlagen
© Robert Kneschke, stock.adobe Keine Angst, wenn Vertreter der Finanzbehörde prüfende Blicke in die Firmenbücher werfen.

Eine Außenprüfung durch das Finanzamt wird in vielen Fällen als unangenehme Bedrohung gesehen, auf die der Unternehmer oft mit großer Unsicherheit reagiert. Bei distanzierter Betrachtung zeigt sich jedoch, dass eine Außenprüfung auch positive Seiten haben kann: Sie schützt Unternehmer, die ihre Steuern ordnungsgemäß bezahlen, vor jenen Konkurrenten, die Abgaben hinterziehen und deshalb ihre Waren und Dienstleistungen billiger anbieten können. Selbstverständlich ist jeder Prüfer verpflichtet, Sachverhaltsdarstellungen auch zugunsten des Steuerpflichtigen zu treffen.

Betriebsprüfung: Ruhe bewahren

Daher der Tipp der Experten im WKO-Rechtsservice: Ruhig und professionell herangehen. Ein emotionsfreies Gesprächs- und Arbeitsklima zwischen Unternehmer und Prüfer verkürzt die Dauer der Außenprüfung und schont die Nerven aller Beteiligten. Wichtig ist auch der Hinweis, dass Außenprüfungen keinesfalls nur dann durchgeführt werden, wenn die Finanzverwaltung Grund zur Annahme hat, dass Steuern nicht ordnungsgemäß entrichtet werden. In der Regel meldet sich der Prüfer mindestens eine Woche vor Beginn der Prüfung telefonisch oder schriftlich an (Ausnahme: wenn dadurch der Prüfungszweck vereitelt wird). Grundsätzlich gibt es keine Vereinbarung des Prüftermins, sondern die Prüfung hat dann stattzufinden, wenn sie von der Finanzverwaltung angesetzt ist. In der Praxis zeigt sich aber, dass die Behörde dabei sehr entgegenkommend ist.

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