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Wie regionale Betriebe ein barockes Baujuwel aufmöbeln

Neben dem Grazer Dom wird jetzt auch die Basilika in Mariatrost generalsaniert. Acht Millionen Euro fließen in die Renovierung des Kirchenschatzes.

Renovierung der Basilika Mariatrost
© Gerd Neuhold Die Basilika in Mariatrost wird im großen Stil renoviert.

Der Zahn der Zeit nagt auch an der einzigen Basilika von Graz in Mariatrost: Beim Dach regnet es herein, Wandmalereien bröckeln, die Altäre brauchen dringend eine Restaurierung und die Außenanlage ruft nach neuer Gestaltung. Grund genug für eine umfassende Renovierung, die jetzt in Angriff genommen wird. Das Gesamtvolumen des Bauvorhabens, das bis ins Jahr 2030 reichen soll, wird mit acht Millionen Euro beziffert. 

Allein in der ersten Bauphase werden in den nächsten drei Jahren vier Millionen Euro in die Hand genommen. Derzeit arbeiten sechs bis acht Betriebe gleichzeitig in der Basilika – wobei auf größtmögliche Regionalität der Unternehmen geachtet wird, wie Josef Niederl, stellvertretender Leiter der Bauabteilung der Diözese Graz-Seckau, betont: „Zahlreiche steirische Betriebe sind bei der Umsetzung des Projektes eingebunden.“ Und diese freuen sich in Zeiten wie diesen über jeden Auftrag. „Wegen der Corona-Krise haben wir etliche Arbeiten kurzerhand vorgezogen, um die Betriebe in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen“, so Provisor Dietmar Grünwald beim Lokalaugenschein am Wallfahrtsort.

Regionale Betriebe 

So ist etwa die Baufirma Stindl federführend am Projekt beteiligt, genauso wie die Grazer Tischlerei Feldbaumer. Beim gefassten Inventar und den Bildern legt die Grazer Restauratorin Eva Kleinsas­ser Hand an, für die kompetente Befundung zeichnet Branchenkollege Hubert Schwarz verantwortlich. Und auch andere Gewerke sind in die Renovierung der Basilika eingebunden: So bringt etwa der bekannte Steinmetz-Betrieb Provasnek sein Know-how ein. Um Fragen der Elektrik kümmert sich fachkundig das Unternehmen Kiendler, für die Malerarbeiten wurde der Betrieb Wolf aus Wies engagiert. Für eine professionelle Einrüstung sorgt der renommierte Gerüstbau-Betrieb Hasenhütl aus St. Marein.

Mit der Restaurierung und der Reinigung der Luster wurde der Spezialist Palme aus Voitsberg beauftragt, um die Tonanlagen und eine optimale Kirchenbeschallung kümmert sich die Tontechnik-Firma Itec aus Lassnitzhöhe.

Um die Finanzierung des Mammut-Projekts auf sichere Beine zu stellen, konnten zum einen mit den Betrieben Saubermacher, GRAWE und Energie Steiermark große Sponsoren gewonnen werden, denen die kulturelle Förderung ein Anliegen ist. Darüber hinaus hofft man auf weitere Spendengelder.

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