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Bestes Jahr der Firmengeschichte

Ein Rekordergebnis präsentiert die Steiermärkische Sparkasse: Die Regionalbank erzielt die beste Bilanz ihrer knapp 200-jährigen Geschichte.

Kerber, Fabisch, Dalbokov, Bucher
© NYR Design & Photography Der Vorstand der Steiermärkischen Sparkasse: Franz Kerber, Gerhard Fabisch, Sava Dalbokov und Georg Bucher (v.l.)

Über Ergebnisse, die gut ein Drittel über dem Plan liegen, jubeln die Verantwortlichen bei der Steiermärkischen Sparkasse: So kletterte der Gewinn nach Steuern auf 178 Millionen Euro und das Betriebsergebnis auf 213 Millionen Euro. Erfreuliche Wachstumsraten im Kundengeschäft und die gute Risikosituation im gesamten Konzern trugen zum Rekordergebnis bei, resümierte der Vorstand bei der Präsentation der Zahlen.

„Sämtliche Geschäftsfelder im Inland lieferten überdurchschnittliche Ergebnisse“, sagt Vorstandschef Gerhard Fabisch. Konkret ist das Kreditgeschäft im Vorjahr um sechs Prozent gewachsen, das Einlagenwachstum beläuft sich auf acht Prozent. Die Kernkapitalquote im Konzern konnte auf 18 Prozent gesteigert werden, die Eigenmittelquote betrug 20,2 Prozent. „Beim Konzerneigenkapital sind wir mit 1,6 Milliarden Euro sehr gut aufgestellt“, so Fabisch. Insgesamt betreute der Konzern im Vorjahr mehr als 711.000 Kunden – das sind um 45.000 Kunden mehr als im Jahr davor. Die gesamte Gruppe zählt mehr als 2,7 Millionen Kunden.

Zuwächse im Kommerzgeschäft

Neben den Steigerungen im Privatkundengeschäft gibt es auch im Kommerzgeschäft starke Zuwächse zu vermelden, wie Vorstandskollege Franz Kerber präzisiert: „Mit 1,1 Milliarden Euro an Investitionsfinanzierungen konnte der Bestand an Kommerzfinanzierungen erstmals die Grenze von sechs Milliarden Euro überschreiten, das ist ein Wachstum von sieben Prozent.“

Wesentlicher Wachstumstreiber waren dabei die Investitionsfinanzierungen für KMU, die auf 476 Millionen Euro geklettert sind. „Das ist ein Plus von rund 30 Prozent im Vergleich zu den Vorjahren und zeigt, dass sich der Rückstau bei den Investitionen aufgelöst hat.“ Ein kräftiges Wachstum gibt es auch im Exportgeschäft, die Finanzierungen sind in diesem Bereich um 25 Prozent gestiegen. Ebenso positiv sind die Entwicklungen im Immobiliengeschäft, wo das Finanzierungsvolumen auf 575 Millionen Euro kletterte.

Solide Risikosituation

Von einer soliden Risikosituation im Konzern berichtete Vorstand Georg Bucher: „Wir konnten im Vorjahr Risikokosten von neun Millionen Euro auflösen.“ Einen Blick über die Grenzen warf Sava Dalbokov, der das Auslandsgeschäft verantwortet: „Unsere Beteiligungen in Slowenien, Kroatien, Bosnien, Serbien, Montenegro und Mazedonien haben mit 39,2 Prozent wesentlich zum Konzernüberschuss beigetragen.“

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