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Bergretter suchen jetzt mit Hightech-App

Sarontar nennt sich die innovative Entwicklung der Grazer TeleConsult, mit der nicht nur die Bergrettung ihre Einsätze mithilfe von Satellitennavigation steuert.

Bergretter im Einsatz
© Bergrettung Steiermark Die steirischen Bergretter im Einsatz. Unterstützt werden sie dabei durch die Innovation der Grazer TeleConsult

Bei Rettungseinsätzen entscheidet der Faktor Zeit oft über Leben oder Tod: Ob Lawinenopfer, verirrte Wanderer oder Kletterer in Bergnot – wenn es in der Einsatzzentrale der steirischen Bergrettung klingelt, dann zählt jede Minute. Mehr als 1.000 Mal rücken die steirischen Bergretter im Jahr aus – und ab sofort tun sie das mit Hightech-Unterstützung der Grazer Innovationsschmiede TeleConsult: „Situational Awareness and Command & Control of Rescue Forces in Alpine Regions“, kurz Sarontar, nennt sich das in dieser Form weltweit einzigartige Einsatzleitsystem, mit dem nun Suchmannschaften von der Zentrale aus mittels satellitengestützter Positionsbestimmung in unübersichtlichem Gelände koordiniert werden.
„Wir entwickeln mit namhaften Forschungspartnern seit 1999 spezielle Navigations- und Kommunikationstechnologien, die auf präziser Satellitenpositionierung beruhen, für den internationalen Markt“, erzählt Andreas Lesch, Managing Director von TeleConsult. Gemeinsam mit der ESA und der steirischen Landeswarnzentrale wurde vor zwei Jahren damit begonnen, mit Sarontar ein internetbasiertes Koordinationssystem zu schaffen, das die Positionsbestimmung auf den neuesten Stand der Technik hebt. 

Und so dient nun eine einfachst zu bedienende App am Smartphone nicht nur als Kommunikations-, sondern auch als Navigationstool für die mobilen Kräfte im Gelände. Der Einsatzleiter wiederum loggt sich in der Zentrale ins System und erhält sofort einen Überblick über alle relevanten Informationen: Sämtliche GPS-Positionen der mobilen Kräfte werden live getrackt und grafisch dargestellt, aktuellstes Kartenmaterial wird bereitgestellt und Telekommunikationssatelliten gewährleisten die Kommunikation, die in Form von Textnachrichten und Bildern erfolgt. Will heißen: Auch wenn Netzwerke am Boden ausfallen, sind die Retter immer in Kontakt, und die permanente Aufzeichnung der Positionen aller Beteiligten mittels Satellitentechnik garantiert, dass bei Suchaktionen kein Bereich übersehen wird. 

Grazer Innovation „funkt“ auch auf hoher See

Doch nicht nur die steirische Landeswarnzentrale setzt auf die Satellitenkoordinationslösung der TeleConsult, auch auf hoher See „funkt“ es immer öfter auf „Steirisch“. Hier wurde unter dem Namen „SmartYacht“ ein satellitenbasiertes Monitoringsystem entwickelt, das Charterunternehmen und Marinas dabei nach allen Regeln der Hightech-Kunst unterstützt, ihre Boote digital ganz genau im Auge zu behalten. „SmartYacht erlaubt die Integration von verschiedenen Sensoren und Technologien zur Schiffsüberwachung unter Einbeziehung der Nutzer“, erklärt Lesch. Will heißen: Marinabetreiber, Charterbetriebe und natürlich auch Schiffseigner können damit jederzeit nicht nur sofort erkennen, wo genau sich das Boot befindet, sondern – unter anderem – auch, ob etwa noch genügend Treibstoff im Tank ist, ob ein Feuchtigkeitsanstieg gemessen wird oder ob eine unbefugte Person das Schiff betritt.

Zitat Andreas Lesch, Managing Director TeleConsult:

„Sarontar unterstützt Einsatzkräfte, indem sie sämtliche GPS-Positionsdaten kartiert, eingehende Nachrichten und Warnungen meldet und alle Daten grafisch auf der Karte abbildet.“


Quergefragt:

Sarontar ist …
… nicht nur für den alpinen Raum, sondern für Rettungseinsatzkoordination jeglicher Art konzipiert.
Yacht-Monitoring ist…
… für Charter-Unternehmen und Marinas ein großes Thema.
Satelliten-Navigation ist …
… unser Forschungsgebiet. Dieses Know-how präsentieren wir in unterschiedlichen Produkten.

Weitere Infos: www.tca.at bzw. www.facebook.com/teleconsult

Von Veronika Pranger

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