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"Ich möchte meinen Beitrag leisten und helfen"

Jürgen Höfler, Chef der gleichnamigen Gleisdorfer Fleischerei, bringt Kunden, die zur Risikogruppe gehören, jetzt persönlich die regionalen Spezialitäten vorbei.

Jürgen Höfler in seinem Geschäft
© schubidu quartet Jürgen Höfler setzt sich persönlich ins Auto und bringt Kunden, die zur Risikogruppe gehören oder nicht aus dem Haus können, die Schmankerl vorbei.

Die Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung des Corona-Virus haben den Gleisdorfer Unternehmer Jürgen Höfler, wie viele andere auch, von einen Tag auf den anderen massiv getroffen. Denn auch obwohl seine Fleischerei weiterhin geöffnet hat, blieben die Kunden aus – und er war gezwungen, drastische Entscheidungen zu treffen. „Ich musste Mitarbeiter von heute auf morgen kündigen bzw. in Kurzarbeit schicken. Das ist keine Entscheidung, die man einfach fällt, das geht auch persönlich an die Substanz“, erzählt Höfler, der seinen Betrieb mit vormals elf Leuten jetzt sozusagen im Alleingang am Laufen hält. Und dennoch wolle er anderen in dieser schweren Zeit beistehen, erzählt der Unternehmer: „Ich will meinen Beitrag leisten und helfen.“ 

Fleisch-Lieferservice für Risikogruppen

Er habe viele langjährige Kunden, die zur Risikogruppe gehören, berichtet Höfler. „Für diese, aber auch für jene, die aus anderen Gründen das Haus nicht verlassen können, habe ich noch am selben Tag als die Verordnung kam, diesen neuen Lieferservice gestartet. Ohne Mindestbestellwert oder andere zusätzliche Kosten“, berichtet Höfler und erklärt auch, warum er das tut: „Die Menschen sind aufgrund dieser Krise stark verunsichert. Da wollte ich ihnen zumindest mit diesem Service eine ihrer Sorgen nehmen und zeigen: Ich bin weiter für sie da.“ 

Und deshalb setzt er sich nun, wann auch immer einer dieser Kunden Bedarf anmeldet, ins Auto und bringt die Waren persönlich vorbei – von Montag bis Sonntag, im Raum Gleisdorf und manchmal auch darüber hinaus. Seine schnelle Hilfe für nun besonders eingeschränkt lebende Menschen hat sich in nur wenigen Tagen rasch herumgesprochen. „Ja, es melden sich immer mehr bei mir“, berichtet Höfler. Wo er wann unterwegs ist, rede man sich dann einfach aus: „Ich kann ja nicht nur wegen einem Paar Würstel bis nach Graz ausfahren, aber wenn genug weitere Bestellungen auf einer Strecke zusammenkommen, bringe ich auch das eine Paar dann dort vorbei.“

Fleischomat – rund um die Uhr

Aber auch alle anderen Kunden werden mit seinen regionalen Köstlichkeiten nach wie vor bedient: Über das natürlich nach wie vor geöffnete Geschäft selbst, seinen Onlineshop, der auch bei wko.at/steirischeinkaufen gelistet ist, und über zwei Fleischomaten (vor dem Geschäft bzw. beim Diesel-Kino), wo die Schmankerl rund um die Uhr einfach selbst gezogen werden können. „Hier bemerke ich seit Corona eine deutlich gesteigerte Frequenz – denn hier holt sich der Kunde sein Fleisch ja völlig kontaktlos.“

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