th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

„Behindert ist, wer andere behindert“

Der Zero-Project-Unternehmensdialog in Graz zeigt, wie die Integration von Menschen mit Behinderungen zur echten Win-win-Situation für Betriebe wird

Barrieren müssen  im Kopf abgebaut  werden.
© Firma V-stock.adobe.com - Fotolia Barrieren müssen im Kopf abgebaut werden.

Am 26. Juni 2018 lädt die Chance B als Kooperationspartner der Essl-Foundation zum Unternehmens­dialog ins Grazer Rathaus. Unter dem Motto „Employer Branding“ referiert hier – neben Chocolatier Josef Zotter – auch Rewe-International-Personalchef Johannes Zimmerl (siehe dazu Infobox unten).
„Ich sage immer: Behindert ist, wer andere in ihrem Leben – und ganz besonders bei ihrem Wunsch, produktiv zu sein – behindert“, betont Zimmerl. Denn dass Menschen mit besonderen Bedürfnissen hervorragende Mitarbeiter sind, weiß der Personaler aus jahrelanger Erfahrung. „Würden wir diesen Fokus nicht bewusst setzen und etwa in den Stellenausschreibungen betonen, dass wir uns über Bewerbungen aus dieser Gruppe explizit freuen, hätte ich viele Stellen im Unternehmen nicht mit derart guten Personen besetzt“, erzählt er.
„Die Barrieren im Kopf müssen abgebaut werden. Menschen mit Behinderung haben besondere Talente und durch ihre Integration entsteht eine Win-win-Situation“, fordert Zero-Project-Initiator und Foundation-Gründer Martin Essl die Firmenchefs zu mehr Mut und Offenheit auf. Dem kann sich Zimmerl nur anschließen. Und er unterstreicht in diesem Zusammenhang, dass man diesen Schwerpunkt in der Rewe-Personalpolitik keineswegs als Sozialprojekt fürs bessere Image verfolge. „Es ist für uns eine wirtschaftlich wichtige Entscheidung. Und die Ergebnisse zeigen, dass sich Initiativen hier für beide Seiten in vielerlei Hinsicht mehr als bezahlt machen.“

Veranstaltung am 26. Juni 2018:

Der „Zero Project Unternehmensdialog“ zu den Themen „Employer Branding und Rekrutierung von Talenten“ findet am 26. Juni 2018 im Grazer Rathaus statt.
Impulsvorträge: Johannes Zimmerl und Josef Zotter (Chocolatier)
Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldungen und Programm unter www.chanceb-gruppe.at

Von Veronika Pranger

Das könnte Sie auch interessieren

  • Steiermark
WKO Steiermark Präsident Josef Herk (l.) und Vizepräsident Andreas Herz (r.) gratulierten der neuen FiW-Vorsitzenden Gabriele Lechner (2.v.r) und dankten Adelheid Moretti für ihre vielen Verdienste.

Gabriele Lechner zur neuen Landesvorsitzenden von Frau in der Wirtschaft gewählt

Eine neue Spitze für die steirischen Chefinnen: Gabriele Lechner wurde gestern Nachmittag in Loipersdorf zur neuen Landesvorsitzenden von Frau in der Wirtschaft (FiW) gewählt. Sie übernimmt damit das Amt von Adelheid Moretti, die sich fast 20 Jahre lang für verbesserte Rahmenbedingungen für Unternehmerinnen engagierte.  mehr

  • Steiermark
Günther Johann Stangl, WKO Regionalstellenobmann Südoststeiermark, Josef Herk, Präsident der WKO Steiermark, Eduard Pachler, Sprecher Wirtschaftsgutschein und Karl Puntigam, Nahversorger Tieschen.

Steigerung der regionalen Wertschöpfung in der Südoststeiermark

Die Wirtschaft in der Südoststeiermark ist durch die unmittelbare Grenznähe mit ungleichen Wettbewerbsbedingungen konfrontiert. Um die vorhandene Kaufkraft in der Region zu halten, setzt sich die Wirtschaftskammer Steiermark für Maßnahmen zur Steigerung der regionalen Wertschöpfung ein.  mehr