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Begleiter in schweren Stunden

Eine aktuelle Studie zeigt, was sich Österreicher von den Bestattern erwarten.

Eine aktuelle Studie zeigt: Bei Bestattern wünschen sich die Österreicher Zuverlässigkeit (81 Prozent) und eine transparente Darstellung der zu erwartenden Kosten (71 Prozent).
© Jan Christopher Becke - AdobeStock Eine aktuelle Studie zeigt: Bei Bestattern wünschen sich die Österreicher Zuverlässigkeit (81 Prozent) und eine transparente Darstellung der zu erwartenden Kosten (71 Prozent).

Ein Todesfall in der Familie ist zu jedem Zeitpunkt eine Ausnahmesituation für die Angehörigen. Umso wichtiger ist den Österreichern eine einfühlsame Begleitung und eine professionelle Abwicklung des Begräbnisses. Das geht aus einer groß angelegten repräsentativen Erhebung des Marktforschungsinstituts Market im Auftrag der Bundesinnung Bestatter hervor, im Zuge derer bundesweit 2.005 Personen ab 18 Jahren befragt wurden.

Individuelle Wünsche

Was sich Herr und Frau Österreicher in diesen schweren Stunden konkret wünschen? Einem Fünftel ist ein passender musikalischer Rahmen beim Begräbnis wichtig, gefolgt von einer respektvollen Feier (18 Prozent) und Platz für Andenken an den Verstorbenen (18 Prozent). Damit gehen viele Aufgaben für einen Bestatter einher, der meist für die gesamte Planung zuständig ist. „Es gibt viele individuelle Wünsche, da gibt es viel zu organisieren“, sagte Bundesinnungsmeister Franz Nechansky.

Transparente Kostendarstellung

Besonders wichtig sind den Österreichern im Umgang mit Bestattern Zuverlässigkeit (81 Prozent) und transparente Darstellung der zu erwartenden Kosten (71 Prozent). Eine besonders günstige Bestattung ist nur wenigen sehr wichtig (19 Prozent), für die große Mehrheit spielt der Preis eine untergeordnete Rolle: „Im Vordergrund steht vielmehr eine schöne, würdige Feier“, so Studienautor David Pfarrhofer. Großen Wert legen die Österreicher auf persönliche Beratung, wie aus der Erhebung hervorgeht: Nur sieben Prozent der Befragten können sich vorstellen, ein Begräbnis im Internet zu planen. Indes kommt für 85 Prozent der Befragten nur eine persönliche Beratung in Frage. Die Angehörigen brauchen gerade in dieser belastenden Situation eine persönliche Ansprache, sind die Branchenvertreter überzeugt.

Die Befragten haben in der Vergangenheit durchwegs positive Erfahrungen mit Bestattern gemacht: Rund acht von zehn Befragten (84 Prozent) würden sich wieder an den gleichen Anbieter wenden. 

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