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Beam me up, Steirer-Scotty

Die „Scotty Group“ war bislang Technik-Geheimtipp für Militärs. Jetzt sorgt das Grambacher Unternehmen auch für mehr Sicherheit in der zivilen Luftfahrt.

Gemeinsam mit Airbus und der ESA hat die Scotty Group aus Grambach eine neue Satellitenkommunikationsanlage entwickelt. Dafür wurde das Unternehmen kürzlich mit dem Fast-Forward-Award prämiert.
© Adobe Stock Gemeinsam mit Airbus und der ESA hat die Scotty Group aus Grambach eine neue Satellitenkommunikationsanlage entwickelt. Dafür wurde das Unternehmen kürzlich mit dem Fast-Forward-Award prämiert.

Wer hätte gedacht, dass ein Grambacher Unternehmen für „Top Secret“-Videoübertragungen bei Einsatzkräften weltweit verantwortlich zeichnet? „Scotty Group“ nennt sich dieser auf hochkomplex verschlüsselte Satellitenübertragung spezialisierte Player. Und der bekannte Name aus dem Star-Trek-Universum kommt nicht von ungefähr, wie Geschäftsführer Kurt Kerschaft verrät: „Begonnen hat alles, als wir im Joanneum Research gemeinsam mit der Europäischen Weltraumbehörde ESA die Austro-Mir-Mission begleitet haben.“

Zu diesem Zweck reiste Kerschat in die damalige UdSSR, um den Aufbau und Betrieb von satellitenbasierenden Videoübertragungssystemen während den Weltraummissionen zu unterstützen. Mission accomplished: So konnte man auch im restlichen Europa die Bilder von Franz Viehböck im All live im Fernsehen verfolgen: „Die Satellitenübertragung in Echtzeit war damals ein absolutes Novum.“

Militäreinsatz

Klar, dass man auch von militärischer Seite schnell Interesse zeigte. „Wir entwickelten also ein tragbares Gerät, das eine mobile Datenübertragung im militärischen Einsatz Ende der 90er-Jahre erstmals praktikabel ermöglichte“, umschreibt Kerschat die Hightech-Innovation. Bis dahin wurden Videokassetten von Einsätzen irgendwo im Nirgendwo per Kurier in die Kommandozentralen gebracht. „Da vergingen Tage“, verdeutlicht Kerschat das zeitraubende Prozedere. Dank weiß-grünem Know-how sendet man aber rund um den Globus längst aus Gebieten zu Lande oder zu Wasser, die jenseits aller Funkmastenreichweiten liegen: und das in Echtzeit, zentimetergenau, hochauflösend und selbst durch drehende Rotorblätter am Helikopter hindurch. Kerschat: „Das können aktuell nur wir.“

Europäische wie internationale Militärs, Einsatzkräfte der UNO bis hin zu Frontex oder Al Jazeera zählt „Scotty“ zu seinen Kunden, seit 2000 unterhält man auch ein Büro in den USA. Denn wenn es um Video- und Datenkommunikation über Satellit mit höchstkomplexer Verschlüsselungstechnologie geht, dann führt sie alle, über kurz oder lang, der Weg nach Grambach.

Zivile Luftfahrt

Und jetzt ist „Scotty“ auch in der zivilen Luftfahrt unterwegs. Gemeinsam mit den langjährigen Partnern Airbus und ESA wurde ein neuer Sicherheitsstandard entwickelt, wofür das Unternehmen kürzlich den Fast-Forward-Award erhielt. Kerschat: „Wir haben eine Satellitenkommunikationsanlage entwickelt, die erstmals eine permanente, schnelle und hochsichere Datenverbindung zwischen Cockpit und Bodenstation garantiert.“


Quergefragt

Worauf sind Sie stolz?
Auf die Leistungen unseres Mitarbeiterteams.
Wohin geht die Reise?
Wir forcieren Sicherheitsprojekte in der Luftfahrt.
Was motiviert Sie?
Dinge zu realisieren, wo andere sagen: No way!


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