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Mega-Baustelle als Mobilitäts-Chance

Die nun startende letzte Bauphase der Koralmbahn rund um den Flughafen Graz wird gleichermaßen Kraftakt wie auch Chance.

Karte LKW-Umleitung Feldkirchen
© ÖBB 3D-Schmiede Bis zu 25.000 Fahrzeuge nutzen die Strecke pro Tag, dieser Verkehr wird sich in das Ortszentrum von Feldkirchen verlagern,Für den Schwerverkehr wird dann eine eigene Umleitung aktiviert.

130 Kilometer neue Strecke, davon 47 Tunnelkilometer, über 100 Brücken sowie 23 moderne Bahnhöfe und Haltestellen: Das ist in kurzen Fakten die Koralmbahn, wenn sie fertiggestellt (angepeilt ist Ende 2025) ist.

Die jetzige letzte Bauphase wird nun aber ein wahrer Kraftakt für den Süden von Graz. Im April starten die ersten Trassenarbeiten, die dann spätestens im ersten Quartal 2021 zu einer Mega-Herausforderung für die  Region werden: Hier kommt es nämlich zu einer Sperre der B 67 zwischen dem Flughafen und dem Kreisverkehr nahe der Copacabana. Bis zu 25.000 Fahrzeuge nutzen die Strecke pro Tag, dieser Verkehr wird sich in das Ortszentrum von Feldkirchen verlagern, vermuten Experten. Für den Schwerverkehr wird dann eine eigene Umleitung (siehe Grafik) aktiviert.

Keine großen Einschränkungen

Dass seine Marktgemeinde extrem stark betroffen sein wird, glaubt Bürgermeister Erich Gosch nicht. „Die Betriebe in der Gemeinde werden keine große Einschränkung erleben, das betrifft dann eher südlichere Gemeinden wie Kalsdorf. Wir wissen, was auf uns zukommt, haben in den letzten drei Jahren konzentriert an Lösungen gearbeitet.“ Für Gosch ist die letzte Bauphase der Koralmbahn, dank der man die Strecke von Graz nach Klagenfurt künftig in gerade einmal 45 Minuten bewältigen kann, eine einmalige Chance.  „Die Menschen werden verstärkt über die Mobilität nachdenken, so können wir vielleicht viele in die öffentlichen Verkehrsmittel bringen. S-Bahn und Busse werden schon verstärkt angenommen.“

Koralm ist "Quantensprung"

Auch die Wirtschaft kann das angepeilte Bauende gar nicht mehr erwarten: „Die Koralmbahn bedeutet für den Süden Österreichs einen Quantensprung. Einen Sprung, der angesichts der langen und fast schon fahrlässigen Vernachlässigung im Bereich der Infrastruktur überfällig ist. Es darf jetzt bei diesem Projekt keine Verzögerungen mehr geben“, appelliert WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk.

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