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Steirischer Bankengipfel zur Corona-Krise

Die steirischen Regierungspartner arbeiten an einem Paket zur Unterstützung heimischer Unternehmen. Die steirischen Banken sind als starke Partner mit an Bord.

Geldmünzen gestapelt
© stockpics - stock.adobe.com Die steirischen Regierungspartner arbeiten derzeit intensiv an einem Paket zur Unterstützung heimischer Unternehmen, mit denen die Instrumente des Bundes ergänzt und verstärkt werden sollen.

Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl, Soziallandesrätin Doris Kampus sowie Vertreter steirischer Banken vereinbarten am 19. März bei einem Video-"Bankengipfel zur Corona-Krise", sich weiterhin eng über Unterstützungsinstrumente für steirische Unternehmen abzustimmen. Die steirischen Regierungspartner arbeiten derzeit intensiv an einem Paket zur Unterstützung heimischer Unternehmen, mit denen die Instrumente des Bundes ergänzt und verstärkt werden sollen. Die Maßnahmen des Landes sollen in den kommenden Tagen präsentiert werden.

"Unternehmen ergänzend zum Bund unterstützen"

„Seit die drastischen Maßnahmen der Bundesregierung zur Bekämpfung des Corona-Virus bekannt sind, arbeitet mein Ressort in intensiver Abstimmung mit dem Sozialressort und dem Finanzressort an Maßnahmen, mit denen wir den steirischen Unternehmen ergänzend zum Bund dabei helfen werden, möglichst gut durch die aktuell schwierige Zeit zu kommen", so Landesrätin Eibinger-Miedl.  "Ich freue mich, dass auch die steirischen Banken heute ein klares Bekenntnis abgegeben haben, die Betriebe im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu unterstützen."

"Oberstes Ziel ist es, Unternehmen und damit Arbeitsplätze in der Steiermark zu erhalten."
Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl

Soziallandesrätin Doris Kampus appelliert: „Es sind große Herausforderungen, die wir nur gemeinsam bewältigen können." Die Soziallandesrätin kündigt ein Maßnahmenpaket für den steirischen Arbeitsmarkt in enger Abstimmung mit dem Wirtschaftsressort des Landes sowie den Sozialpartnern an.

Banken als wesentliche Partner 


Die Vertreter der steirischen Banken betonten, dass die Filialen in der gesamten Steiermark weiterhin geöffnet sind. Bargeldreserven sowie Liquidität seien intakt und sämtliche Banken würden ihre Firmen- und Privatkunden bestmöglich bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützen. Um weitere notwendige Schritte setzen zu können, sei es dringend notwendig, Klarheit über die konkrete Ausgestaltung der Maßnahmen des Bundes zu erlangen. 

Wirtschaftskreisläufe müssen aufrechterhalten werden


Nach wie vor herrscht bei vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern große Unsicherheit darüber, ob sie arbeiten gehen oder zu Hause bleiben sollen. „Auch in der gegenwärtigen Situation ist es essenziell, dass etwa die Produktion und jene Gewerbebetriebe, deren Schließung nicht von der Bundesregierung verordnet wurde, aufrechterhalten werden. Denn viele von ihnen tragen wesentlich zur Versorgung der Bevölkerung sowie zur Aufrechterhaltung der Infrastruktur und der Wirtschaftskreisläufe bei", so Eibinger-Miedl und Kampus. "Danke an die Steirerinnen und Steirer für ihren Einsatz und den Beitrag, den sie damit für die Zukunft unseres Landes leisten."

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