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Mit Bahntechnologie gegen schwierige Automotive-Zeiten

Neue Märkte, neue Schienen, neues Schweißen: Wie die voestalpine den massiven Rückgang im Automotivesektor kontert.

Schienen aus Donawitz sind gefragt. Kainersdorfer: „Bahninfrastruktur ist weltweiter Wachstumsmarkt.“
© voestalpine – Markus Kaiser Schienen aus Donawitz sind gefragt. Kainersdorfer: „Bahninfrastruktur ist weltweiter Wachstumsmarkt.“

„Auch wir können einen Nachfragerückgang im Automobilbereich von rund 20 Prozent nicht in zwei Jahren so einfach kompensieren“, stellt voestalpine-Vorstandsmitglied und Leiter der Metal Engineering Division Franz Kainersdorfer klar und verdeutlicht mit Blick auf die aktuelle Halbjahresbilanz, dass man schon bessere Zahlen präsentiert habe.

Konkret verbucht der Konzern mit einem Umsatz von 6,5 Milliarden Euro ein Minus von zwei Prozent, im operativen Ergebnis von 666 Millionen Euro schlägt sich ein Minus von 52,1 Prozent nieder, das Ergebnis nach Steuern verringerte sich um 64 Prozent von 320 auf 115 Millionen. „Weltweite protektionistische Maßnahmen, Handelskonflikte, der Konjunkturabschwung und die Stahlmarktsituation in Europa belasten das Ergebnis“, erklärt Kainersdorfer und gesteht: „So eine Situation haben wir seit zehn Jahren nicht mehr gesehen.“

Angesprochen auf den kürzlichen Mitarbeiterabbau in Kindberg betont Kainersdorfer, dass mehr als die Hälfte konzernintern wieder untergebracht wurde und von Kurzarbeit derzeit keine Rede sei: „Wir sind in den kommenden beiden Monaten gut ausgelastet. Alles danach wird sich weisen.“

Stark auf Schiene

Doch wo Schatten ist, ist bei bei der voestalpine auch reichlich Licht. Denn dem schwierigen Umfeld „Automotive“ steht ein weltweit boomender Bahninfrastrukturbereich gegenüber. „Bei Weichen sind wir Weltmarktführer, und das wollen wir auch als Gesamtanbieter werden“, gibt Kainersdorfer die Richtung vor. Denn die Geschäfte im Schwerlast-, Misch- und Schienennahverkehr laufen extrem gut, etwa in Thailand, wo man gerade im Nahverkehrsprojekt „Red Line“ als Gesamtanbieter des 23-Millionen-Euro-Projekts fungiert, oder in China, wo seit wenigen Tagen das zweite Joint-Venture für Weichensysteme unter Dach und Fach ist. Das sei der Türöffner für den rasant vorangetriebenen Nahverkehrsbereich, so Kainersdorfer: „Alleine in den kommenden Jahren sind hier landesweit 100 neue U-Bahn- und Straßenbahnprojekte geplant“, erzählt Kainersdorfer, „und ja, in China verdienen wir relativ gut.“

Aber auch in Nordamerika fährt man auf rot-weiß-rotes Know-how ab, im Schwerlastschienenverkehr ist die voestalpine Marktführer. Und mit der Weltneuheit der „wartungsfreien Schiene“ markieren die voestalpine-Experten nun erneut deutlich ihre Position im weltweiten Spitzenfeld.

Neue Schweißlösungen


Viel Neues gibt es auch aus der voestalpine Böhler Welding zu berichten. „Im Bereich Industrial Systems verfolgen wir ebenso das Ziel, als Komplettanbieter für Schweißlösungen die führende Position am Markt einzunehmen“, verrät Kainersdorfer. Zuletzt wurden hierfür eine strategische Kooperation mit der italienischen „Selco“, ein neuer Produktions­standort in Portage (USA) und die Beteiligung an der niederösterreichischen SBI umgesetzt.


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