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Bäcker öffnen ihre Backstuben

Am „Tag des regionalen Bäckerhandwerks“ am 24. November präsentieren die weiß-grünen Bäcker ihr altes Handwerk neu.

Bäcker holt frisch gebackenes Brot aus dem Ofen
© Kzenon/Fotolia Der „Tag des regionalen Bäckerhandwerks“ soll das Bewusstsein für den Wert echter Handarbeit stärken.

Von wegen verstaubtes Image: Am 24. November öffnen die weiß-grünen Bäcker ihre Pforten, um ihr uraltes Handwerk neu zu präsentieren. Um die Traditionsbranche in den Mittelpunkt zu rücken, hat die zuständige Innung heuer zum zweiten Mal den „Tag des regionalen Bäckerhandwerks“ ausgerufen – mit tatkräftiger Unterstützung von Innungsmeister Heinz Regula, der für „seine“ Branche mit Aktionen wie diesen engagiert die Werbetrommel rührt: „Der Tag soll Bewusstsein schaffen für den Wert echter und regionaler Handarbeit.“
Exakt 149 Bäckerbetriebe sind es derzeit, die in der Steiermark mit uralter Handwerkskunst und hochqualitativen Zutaten von Mandling bis Bad Radkersburg für Gaumenfreuden sorgen. Die Unternehmen sind unverzichtbare Lehrlingsausbildner, wenn es darum geht, das alte Handwerk an die Jugend weiterzugeben. Die Zahl der Lehrlinge ist allerdings rückläufig, aktuell werden 76 Jugendliche ausgebildet.

Im täglichen Geschäft wird die  Verwendung regionaler Zutaten immer wichtiger, betont der Branchenkenner: „Die Kunden achten wieder mehr auf die Herkunft der Rohstoffe.“

Dennoch herrscht wegen der Konkurrenz durch Supermärkte ein enormer Preisdruck. Dass aber ein industriell gefertigtes Weckerl nicht mit einer Handsemmel mithalten kann, will Regula mit seinen Branchenkollegen am 24. November unter Beweis stellen. Also hingehen, schauen, kosten – und staunen!

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