th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Ein Bäcker hat Biss auf Tradition

Der Deutschlandsberger Meisterbäcker Wolfgang Bartl übernimmt die kürzlich geschlossenen Grazer Traditionsstandorte von Wölfl und Strohmayer.

Wolfgang Bartl übernimmt die kürzlich geschlossenen Grazer Traditionsstandorte.
© Foto Fischer Wolfgang Bartl übernimmt die kürzlich geschlossenen Grazer Traditionsstandorte

Zwei Traditionsbetriebe auf einen Schlag zu übernehmen, das war auch für Wolfgang Bartl ein großer Deal. Während sich der Andritzer Bäcker August Wölfl spontan für die Schließung seines Betriebes in Andritz nach 70 Jahren entschlossen hat, war das Aus in der Backstube von Andreas Strohmayer nach 287 Jahren schon geraume Zeit beschlossene Sache.

Klares Bekenntnis für die Qualität

„Versteht sich von selbst, dass viele renommierten Kollegen Schlange gestanden sind, um die Nachfolge in den Verkaufsstellen in Andritz im Mai und in der Grazer Sackstraße im Juni anzutreten.“ Dass er den Zuschlag in beiden Fällen bekommen hat, das wertet der Deutschlandsberger Unternehmer als klares Bekenntnis für die Qualität seiner Produkte, die von den scheidenden Traditionalisten natürlich kritisch unter die Lupe genommen wurde. „Wir verzichten bei Mehlspeisen und Gebäck auf jede Chemie und arbeiten nur mit natürlichem Sauerteig“, zeigt sich der Bäckermeister stolz, der rund 45.000 Euro in die Hand genommen hat, um in die Zukunft zu investieren, die ja nicht für alle heimischen Branchenkollegen rosig scheint.

Brot seit dem Jahr 1654

„Ich hatte eigentlich keine andere Wahl, als zu expandieren, um meine Produktionsstube nach dem Shutdown wieder in die Umsatzzone hoch zu fahren.“ Der Einsatz scheint sich gelohnt zu haben, in der Backstube in Deutschlandsberg, in der übrigens bereits seit dem Jahr 1654 Brot und Gebäck aus dem Ofen gezogen wird,  wurde der Mitarbeiterstand auf elf aufgestockt, im Verkauf und in den Cafés kamen neun Angestellte dazu, womit die Mannschaft auf gesamt 37 Köpfe angewachsen ist, die drei Filialen in Deutschlandsberg und die beiden neuen Grazer Standorte betreuen. Weitere Expansionspläne hegt der ambitionierte Unternehmer nicht, „es geht jetzt darum, alle Standorte zu festigen und weiter an der Qualitätsschraube zu drehen.“ Was Bartl noch stolz macht? „Wir verkaufen die berühmten Wagner-Brezen, die nach wie vor die Handschrift von Strohmayer tragen, auch künftig in unserer Grazer Filiale.“

Das könnte Sie auch interessieren

Stefan Thaller

Mehr Lebensqualität durch Einkauf in der Region

Auf das Motto „Einkaufen daheim“ setzen zahlreiche Unternehmen wie auch regionale Initiativen in der Südoststeiermark.  mehr

Die Lager der Teubl-Gruppe sind für den Online-Verkauf gerüstet.

Regale werden aufgefüllt, Millionen gehen verloren

Bei der Teubl-Gruppe in der Oststeiermark wird die Zwangspause für das Auffüllen der Regale verwendet, einige Millionen Euro gehen wegen des Lockdowns aber verloren. mehr