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AVL ist "Patentkaiser 2016"

Das Österreichische Patentamt hat nachgezählt: Im Vorjahr wurden insgesamt 15.000 Erfindungen eingereicht, zum Patentkaiser wurde AVL ernannt.

AVL CEO Helmut List vor dem AVL Gebäude
© AVL - Jungwirth AVL-CEO Helmut List hat in seinem Unternehmen die besten Tüftler des Landes.
Mit 137 neuen Einreichungen hat es die steirische AVL List laut Jahresbericht des Österreichischen Patentamts zum „Patentkaiser 2016“ geschafft. Damit hat das weiß-grüne Flaggschiff für Simulation, Entwicklung und Prüftechnik von Antriebssystemen erneut bewiesen, dass die besten Tüftler im Steirerland daheim sind. Aber auch insgesamt zeigten sich die Österreicher im Vorjahr besonders erfindungsreich, 15.000 heimische Ideen wurden 2016 weltweit abgesichert. 2.574 Erfindungen und 5.119 Marken wurden beim Österreichischen Patentamt eingebracht. 2.040 Erfindungen und 3.158 Marken haben rot-weiß-rote Unternehmen beim europäischen Patentamt (EPO) bzw. Markenamt (EUIPO) registriert. Das macht Platz neun für die Alpenrepublik  im europäischen Patentranking.
Aber auch bei der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) in Genf wurden eifrig österreichische Tüfteleien vorgestellt – 1.280 Österreicher beantragten hier ein neues Patent und 720 eine neue Marke.

Steirer halten Platz drei


Betrachtet man das erfinderische Treiben innerhalb der rot-weiß-roten Grenzen, so wiederholt sich das Bild der letzten Jahre. Will heißen: So sicher, wie die AVL List im „Unternehmerbewerb“ den Platz an der Sonne gepachtet hat, so gut platziert sich die Steiermark insgesamt – wie bereits in den Rankings zuvor – als Dritter am Stockerl. Insgesamt 457 Patentanmeldungen waren es aus der grünen Mark, nur in Wien (504 Patente) und dem ewigen Spitzenreiter Oberösterreich (616 Anmeldungen) wurden mehr Marken und Erfindungen geschützt.
Und auch, wo genau man besonders eifrig geforscht und innoviert hat, lässt sich aus dem Patentamtsbericht herauslesen. Spitzenreiter ist das Technologiefeld Maschinenbau (1.177 Anmeldungen). Auf den Plätzen folgen Elektrotechnik (454), Chemie (359) sowie Mess-, Steuer- und Regeltechnik (375 Einreichungen). Und wer hätte das gedacht: Bei den Marken mit den meisten Anträgen (exakt 26 Stück) war Fortuna dieses Mal den Österreichischen Lotterien selbst hold – sie haben damit den ersten Platz „gewonnen“. 

Alle Ergebnisse im Detail auf www.patentamt.at

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